Verschlüsselter Tunnel für Ihre Daten
Empfohlene WLAN-Verschlüsselung
Malware-Arten im Überblick
Updates für Ihren Schutz
Schutz-Maßnahmen
- Vertrauenswürdiges VPN nutzen ;
- Antivirensoftware aktuell halten ;
- Firewall aktivieren ;
- WLAN mit WPA/WPA2 verschlüsseln ;
- Starke Passwörter verwenden ;
- Regelmäßige Backups erstellen.
Was vermeiden
- Öffentliches Wi-Fi ohne VPN ;
- Kostenlose unseriöse VPN-Anbieter ;
- Veraltete Betriebssysteme ;
- Standard-Netzwerknamen (SSID) behalten ;
- Schwache oder wiederverwendete Passwörter ;
- WPS aktiviert lassen.
VPN: Datenschutz und Anonymität
Eine Möglichkeit, sicher zu surfen, ist das Verwenden eines VPNs. Die VPN-Verbindung, zum Beispiel durch eine Browsererweiterung hergestellt, verschlüsselt alle gesendeten Daten. Sie können sich die VPN-Verbindung wie einen Tunnel vorstellen, durch den die Daten geschickt werden.
Sie verbinden sich mit dem VPN-Client, und verwenden statt Ihrer eigener, die IP-Adresse des Servers. Dadurch wird Ihre IP-Adresse während der Nutzung verschleiert. Ihre Daten sind nur dem VPN-Anbieter bekannt.
Deshalb ist es umso wichtiger, einen vertrauenswürdigen VPN-Anbieter auszuwählen. Viele kostenlose VPN-Anbieter bieten nicht nur eine instabile Verbindung, sondern sind auch im Umgang mit Ihren Daten nicht vertrauenswürdig. VPN-Anbieter, die eine gute Sicherheit bieten, sind zum Beispiel Surfshark und NordVPN.
Mit einem VPN können Sie zum Beispiel öffentliches Wi-Fi benutzen, ohne Angst vor Datendiebstahl haben zu müssen. Zusätzlich erhalten Sie Zugang zu den zahlreichen weiteren Vorteilen, die ein VPN bietet, wie zum Beispiel das Umgehen von Ländersperren.
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Sicheres Surfen mit einer Antivirensoftware
Antivirensoftwares dienen dazu, Angriffe aus dem Internet abzuwehren und Ihren Computer abzusichern. Gängige Betriebssysteme kommen meist schon mit einer integrierten Firewall daher, die ein- und ausgehende Verbindungen prüft. Personen, die mehr Schutz benötigen, können sich zusätzlich eine kostenlose Firewall herunterladen.
Worin unterscheiden sich Antivirusprogramm und Firewall? Das Antivirusprogramm schützt Ihr Gerät vor ungewollten Programmen, während die Firewall verhindert, dass externe Bedrohungen sich Zugang zu Ihrem Gerät verschaffen. Es handelt sich quasi um eine interne und eine externe Maßnahme, um Ihr Gerät zu schützen.
Programme oder Apps helfen, Ihre Geräte noch besser gegen Angriffe aus dem Netz abzuschirmen. Es gibt Gratis-Programme, wie AVG Antivirus oder Avast Antivirus. Und es gibt kostenpflichtige Programme, wie McAfee oder Avira, die überwiegend noch besser schützen als die kostenlose Konkurrenz. Antivirensoftwares schützen Sie vor Gefahren aus dem Internet, wie Viren, Trojaner oder Spyware.
Achtung: Malware umfasst Viren, Würmer, Spyware und Trojaner – jede Art kann Ihr Gerät auf andere Weise schädigen.
| Begriff | Begriffserklärung |
|---|---|
| Malware | Überbegriff für alle Arten von Schadprogrammen. |
| Virus | Kann sich selbst in Dokumente, Programme und Datenträger kopieren. Die Schäden können auch die Hardware betreffen. |
| Würmer | Unterart des Virus, die sich allerdings von allein übertragen und fortbewegen kann. Würmer kommen ohne Wirtsprogramm aus. |
| Spyware | Sammelt Nutzerverhalten im Internet und schickt diese Informationen an ihre Entwickler. |
| Trojaner | Gibt sich als nützliche Software aus, richtet jedoch Schaden im Hintergrund an, wie das Installieren von Spywares. |
Antivirusprogramme sollten immer auf dem neuesten Stand gehalten werden. Dasselbe gilt für Ihr Betriebssystem. Aktualisieren Sie es stets auf die neueste Version, damit der Hersteller Sicherheitslücken stopfen kann. Wird Ihr Betriebssystem nicht mehr aktualisiert, sollten Sie es unbedingt wechseln.
Browser: Sicheres Surfen mit der richtigen Wahl
Prüfen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers. Viele Anbieter informieren Sie über sicherheitsrelevante Vorgänge, wenn Sie dies in den Einstellungen angeben. Zum Beispiel können Sie Warnungen erhalten, wenn Websites versuchen, Zusatzprogramme zu installieren. Zudem können Sie Seiten blockieren, wenn Ihnen diese negativ aufgefallen sind.
Sicherheitseinstellungen bei Google Chrome ändern:
- Öffnen Sie Chrome ;
- Klicken Sie rechts oben auf das Dreipunkt-Menü, dann auf "Einstellungen" ;
- Klicken Sie auf "Datenschutz und Sicherheit" und wählen Sie die gewünschten Einstellungen aus.
Sicherheitseinstellungen bei Mozilla Firefox ändern:
- Öffnen Sie Firefox ;
- Klicken Sie auf "Einstellungen" und dann auf "Datenschutz und Sicherheit" ;
- Scrollen Sie zur Unterrubrik "Sicherheit".
Auf Geräten mit Windows 8 oder 10 ist zudem das Antivirenprogramm Windows Defender schon vorab installiert. Reicht das als Virenschutz schon aus? Experten sagen ja, Windows Defender reicht aus, um den PC erfolgreich vor Gefahren aus dem Internet zu schützen. Die Antivirus-Funktion wird regelmäßig über eine Cloud aktualisiert und bietet zusätzlich eine Firewall, einen Browser-Schutz und eine Kindersicherung.
Möchten Sie auf Nummer sicher gehen, sollten Sie dennoch nicht auf eine Anwendung vertrauen, sondern zusätzlich den Schutz eines VPN oder externen Antivirusprogramms beziehen.
Löschen Sie unnötige Daten
Um Datendiebstahl vorzubeugen, löschen Sie Ihre Daten beim Schließen des Browsers. Falls Sie darauf keine Lust haben, benutzen Sie den Privaten- oder Inkognito-Modus! Zwar browsen Sie dadurch nicht anonym, doch Ihre Daten werden nicht gespeichert. Richtiges Tracken verhindern Sie dadurch allerdings nicht.
Mozilla Firefox und Google Chrome gehen noch einen Schritt weiter und bieten eine „Nicht-Verfolgen-Funktion“. Es wird eine Anfrage an Websites gesendet, Ihre Aktivitäten nicht zu verfolgen. Allerdings müssen die Websites dieser Anfrage keine Folge leisten.
WLAN verschlüsseln: Schützen Sie Ihr Heimnetz
Wenn Sie Ihre Daten nicht schützen, können Kriminelle diese leicht abfangen. Deshalb ist es von Nutzen, dass Sie ihr WLAN verschlüsseln.
Sicherheitsrisiko: Ein ungeschütztes Heimnetz erlaubt Kriminellen, Ihre Daten abzufangen.
So schützen Sie Ihr WLAN:
- Ändern Sie den vorgegebenen Netzwerknamen (SSID) ;
- Wählen Sie die WPA- oder WPA2-Verschlüsselungsmethode ;
- Benutzen Sie unbedingt einen Netzwerkschlüssel ;
- Deaktivieren Sie das WPS.
Eine einfachere Variante für den Schutz Ihres Netzes ist das Verwenden eines LAN Kabels, das einen Angriff von außen quasi unmöglich macht. Benutzen Sie außerdem kein öffentliches Wi-Fi, wenn Sie Passwörter eingeben müssen – außer mit einer VPN-Verbindung.
Weitere interessante Artikel zum Thema Internet-Router:
Sicheres Surfen im Netz: Weitere Tipps
Die Raten der Cyber-Kriminalität sind so hoch wie nie. Finden Sie folgend weitere Tipps und Tricks, wie Sie sich im Internet vor ungewollten Gefahren schützen können.
- Verschlüsselte Datenübertragung – Schloss-Icon ;
- Sicherheitsupdates ;
- Starke Passwörter – lang, komplex und einprägsam (z. B. Ich informiere mich stets um 18 Uhr auf DSL-Ratgeber.de wird zu Iimsu18UaDSL-E.de) ;
- Richtiger Umgang mit E-Mails ;
- Häufige Backups – z. B. via Dropbox oder Google Drive.
Häufige Fragen zum Thema sicheres Surfen
Eine simple Lösung für sicheres Surfen im Netz sind VPN-Verbindungen. Ihre IP-Adresse wird verschleiert und Ihre Daten verschlüsselt. Damit müssen Sie sich keine Sorgen um Datendiebstahl machen und haben zudem noch weitere Vorteile, wie das Umgehen von Ländersperren.
Auch hier ist die Antwort: durch das Verwenden eines VPN-Clients. Unter anonymes Surfen versteht man, dass die IP-Adresse, Ihr virtuelles Wiedererkennungsmerkmal, verborgen bleibt. Das ist bei einer VPN-Verbindung gegeben. Allerdings weiß der VPN-Anbieter stets Bescheid. Deshalb ist es wichtig, einen vertrauenswürdigen Anbieter auszuwählen.
Wenn Sie einige Dinge im Kopf haben, kann schon viel Schaden vorgebeugt werden. Dazu gehören das Verwenden von starken Passwörter, einer guten Antivirussoftware, Vorsicht beim E-Mail-Verkehr, der Nutzung eines guten Browsers und alle Programme und Betriebssysteme stets auf dem neuesten Stand zu halten.