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Wege zum Konfigurationsmenü

32

Maximale SSID-Zeichen

1997

Einführung WEP-Standard

WPA

Empfohlener Sicherheitsstandard

Router einrichten in 3 Schritten

1

Hardware anschließen

Router an Telefonsteckdose und Stromquelle anschließen. Bei ISDN: NTBA und Splitter zwischenschalten.

2

Konfigurationsmenü öffnen

IP-Adresse oder feste Router-Adresse im Browser eingeben (z. B. http://fritz.box).

3

Zugangsdaten eingeben

Gerätepasswort vom Aufkleber nutzen, Zugangsdaten des Providers eintragen, WLAN-Namen und Passwort anpassen.

Allgemeines zum Einrichten und Anschließen eines Routers

Das Einrichten eines Routers ist so einfach oder so schwierig wie das Einrichten eines Telefons. In den meisten Fällen erhalten Kunden einen Router von ihrem Anbieter und können eine Funktion nutzen, die den Router automatisch einrichtet.

Ist dies nicht der Fall oder haben Sie den Router selbst gekauft, müssen Sie alle notwendigen Daten manuell eingeben. Der Vorgang ist für alle Router ähnlich, da sie mit jeder Internetverbindung funktionieren müssen. Wenn Sie Ihren Router einrichten möchten, sollten Sie unbedingt Ihr Router-Handbuch und die Zugangsdaten, die Sie von Ihrem Provider erhalten, bereithalten.

Router einrichten – Anschluss der Hardware

Wenn Sie einen neuen Router einrichten müssen, besteht der erste Schritt darin, die Geräte richtig anzuschließen. Der Ablauf unterscheidet sich je nach Tarif: An einem VoIP-Anschluss (Voice over IP, also Telefonieren über das Internet) wird der Router anders angeschlossen als an einem ISDN-Anschluss (Integrated Services Digital Network, der ältere digitale Telefonstandard).

Bei einem Telekom-Router handelt es sich in der Regel um ein VoIP-Telefon. Sie können den Router direkt mit dem Kabel an die Telefonsteckdose anschließen und dann in die dafür vorgesehene Buchse des Routers stecken.

Bei einem ISDN-Anschluss müssen Sie den NTBA und den Splitter zwischen den Telefonanschluss und andere Geräte schalten. Bitte befolgen Sie die Anweisungen genau, da Sie sonst keine Verbindung herstellen können. Zusätzlich sollte der Router ISDN unterstützen, damit Sie die analoge Telefonie anschließen können.

Nachdem Sie den Router an eine Telefonsteckdose angeschlossen haben, schließen Sie noch die Stromquelle an. Der Router fährt dann hoch, erkennbar an einem blinkenden Licht. Meist ist der Router nach wenigen Minuten einsatzbereit. Während dieser Zeit können Sie Ihren Computer über das mitgelieferte Kabel mit dem Router verbinden.

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Die Routerkonfiguration nach dem Anschließen des Routers

Nach dem Anschließen des Routers können Sie das Konfigurationsmenü aufrufen, das normalerweise im Browser angezeigt wird. Dafür gibt es im Allgemeinen zwei Möglichkeiten:

  1. Sie können das Menü im Browser aufrufen, indem Sie die IP-Adresse eingeben, die der Router im Netzwerk erhält. Wenn sie nicht auf der Rückseite des Routers oder in der Anleitung steht, müssen Sie herausfinden, wie die IP-Adresse des Routers lautet.
  2. Die meisten Router haben eine feste Adresse im Netzwerk, die unabhängig von der Router-IP immer gleich ist. Geben Sie diese ein, um das Menü aufzurufen.

Diese festen Router-Adressen sind je nach Anbieter unterschiedlich:

  • Telekom-Router: http://speedport.ip
  • Vodafone-Router: http://easy.box
  • FRITZ!Box-Router: http://fritz.box

Zugangsdaten angeben & Router einrichten

Die meisten Router haben nicht nur eine vom Hersteller vorgegebene feste IP- und Router-Adresse, sondern auch separate Geräte- und WLAN-Passwörter. Wenn Sie Ihren Router einrichten, benötigen Sie zunächst das Gerätepasswort, da Sie damit das Router-Menü öffnen können.

Nach Eingabe der IP- oder festen Router-Adresse verlangt der Router ein Zugangspasswort, nämlich das Gerätepasswort. Es ist in die Hardware fest codiert. Wenn Sie es ändern und vergessen, können Sie den Router zurücksetzen und das ursprüngliche Passwort erneut verwenden.

Meistens befindet sich ein Aufkleber mit allen wichtigen Daten am Router. Dort finden Sie IP, Router-Adresse, Gerätepasswort und WLAN-Passwort. Die dort aufgeführte SSID (Service Set Identifier) ist der Netzwerkname, unter dem das WLAN zu finden ist.

Router werden normalerweise auch mit einer Installations-CD oder einer Einrichtungs-App geliefert. Diese erleichtert die Arbeit, da die Software den Router automatisch erkennt und Sie Schritt für Schritt durch die Einrichtung führt.

Aber auch wenn Sie Ihren Router manuell einrichten möchten, sollte das nicht lange dauern. In jedem Fall benötigen Sie die Zugangsdaten, die Sie von Ihrem Provider erhalten haben. Die Nutzung des Anbieter-Routers ist am einfachsten, da alle notwendigen Erklärungen im Menü zu finden sind.

Router einrichten: Schritt für Schritt

WLAN-Router kommen fast immer mit aktiviertem WLAN. Ist die WLAN-LED aus, lässt sich WLAN in der Regel über einen Schalter am Router aktivieren. Suchen Sie anschließend auf Ihrem Telefon oder Tablet nach der WLAN-Kennung. Sie besteht in der Regel aus dem Routernamen, z. B. beim Glasfaser-Router „Fritz!Box 7490".

Für den WLAN-Zugang werden Sie aufgefordert, das WLAN-Passwort einzugeben, das sich in der Regel ebenfalls auf dem Gerät befindet. Mit folgenden Schritten ist Ihr Router schnell eingerichtet:

  1. Öffnen Sie im Router-Menü den Menüpunkt „Netzwerkeinstellungen" oder „Wi-Fi-Grundeinstellungen" und suchen Sie nach Name und Passwort.
  2. Ändern Sie den WLAN-Namen (SSID) und das Zugangspasswort auf etwas, das Sie sich gut merken können.
  3. Speichern Sie die Änderungen.
  4. Suchen Sie nun den neuen WLAN-Namen und verbinden Sie alle WLAN-fähigen Geräte — Telefone, Tablets, Smart-TVs — mit dem neuen Passwort.

Damit ist Ihr WLAN leichter zu finden und besser gesichert. Legen Sie außerdem im Bereich „Verschlüsselungstyp" die maximale Sicherheitsstufe fest. Betreiben Sie Ihr WLAN niemals unverschlüsselt.

Welche Router-Einstellungen sind am wichtigsten?

Hersteller von WLAN-Routern wissen, dass die meisten Nutzer nicht wissen, wie man einen Router einrichtet. Deshalb bieten sie Apps oder Einrichtungsassistenten an, die die technische Komplexität hinter einer einfachen Benutzeroberfläche verbergen.

Einige Router-Einstellungen sind so wichtig und leicht zu verstehen, dass es sich lohnt, sie zu kennen. Haben Sie eine Internetstörung und suchen nach der Ursache? Mehr dazu finden Sie im verlinkten Ratgeber.

Router-Einstellung: Gastzugang

Der Gastzugang zu Ihrem WLAN ermöglicht Ihren Gästen, für einen bestimmten Zeitraum im Internet zu surfen, ohne Zugriff auf Ihr Heimnetzwerk zu haben. Moderne Router ermöglichen es, separate WLAN-Netzwerke mit eigenem WLAN-Schlüssel zu aktivieren, sodass Sie das Passwort Ihres Haupt-WLANs nicht weitergeben müssen.

Geräte, die im Gast-WLAN registriert sind, befinden sich in einem separaten Segment und können nicht auf freigegebene Ordner in Ihrem Heimnetzwerk zugreifen.

Bei der Fritzbox finden Sie den Gastzugang unter „WLAN > Gastzugang". Dort können Sie dem Gastnetzwerk einen Namen und ein Passwort zuweisen und einstellen, wie lange es aktiv sein soll.

Router-Einstellung: SSID

SSID steht für Service Set Identifier und ist der primäre Name des drahtlosen Netzwerks. Die SSID kann bis zu 32 Zeichen lang sein und muss im ASCII-Format vorliegen, einem Standard zur Verschlüsselung elektronischer Kommunikation. Alle Router haben eine bestimmte Standard-SSID, normalerweise den Namen des Herstellers. Als Nutzer können Sie die SSID Ihres WLAN-Netzwerks beliebig ändern.

Sicherheitsmodus bei der Router-Einstellung

Um eine mit kabelgebundenen Netzwerken vergleichbare Datenvertraulichkeit zu gewährleisten, wurden mehrere Sicherheitsstandards für Router entwickelt. WEP (Wired Equivalent Privacy) ist der älteste und wurde 1997 als Teil des 802.11-Standards ratifiziert.

Aufgrund seiner Schwächen wurde WEP durch WPA (Wi-Fi Protected Access) ersetzt. Verwenden Sie immer den neuesten WLAN-Sicherheitsstandard, den Ihr Router unterstützt. Unterstützt Ihr Router nur WEP, sollten Sie ernsthaft über die Anschaffung eines neuen Geräts nachdenken.

Passwörter für eine sichere Router-Einstellung

Selbst die stärksten Router-Einstellungen sind wirkungslos, wenn Sie ein schwaches Passwort verwenden. Schwache Passwörter sind leicht zu erraten — typischerweise Namen, Daten oder einfache Sätze.

Wenn Sie Schwierigkeiten haben, sich zufällige Zeichenfolgen zu merken, verwenden Sie lange Sätze, die bedeutungslos und grammatikalisch ungewöhnlich sind. Ein zufälliger Passwortgenerator hilft Ihnen dabei, ein zukunftssicheres WLAN-Passwort zu erstellen.

Router-Einstellung: NAT

Network Address Translation (NAT) ist eine Methode zur Neuzuweisung von IP-Adressräumen. Mit NAT kann eine öffentliche IP-Adresse mehrere private IP-Adressen verbergen. Viele WLAN-Nutzer stoßen beim Online-Spielen auf NAT-bezogene Probleme. Zur Lösung ist Port-Forwarding oder Port-Triggering erforderlich — beides findet sich im NAT-Bereich der meisten Router-Einstellungen.

QoS für Ihre Router-Einstellung

Quality of Service (QoS) ist eine nützliche Funktion vieler neuerer Router. QoS ermöglicht es, verschiedene Anwendungen, Nutzer oder Datenflüsse zu priorisieren, um ein bestimmtes Leistungsniveau zu gewährleisten. Typischerweise wird Sprachkommunikation oder Online-Gaming gegenüber Datei-Downloads priorisiert.

Speedtest durchführen.

Häufig gestellte Fragen zum Router einrichten

Sie sollten unbedingt Ihr Router-Handbuch und die Zugangsdaten, die Sie von Ihrem Provider erhalten, bereithalten. Auf dem Aufkleber am Router finden Sie zudem IP, Router-Adresse, Gerätepasswort, WLAN-Passwort und SSID.

Telekom: http://speedport.ip. Vodafone: http://easy.box. FRITZ!Box: http://fritz.box.

WEP (Wired Equivalent Privacy) wurde 1997 ratifiziert und durch WPA (Wi-Fi Protected Access) ersetzt. Verwenden Sie immer den neuesten von Ihrem Router unterstützten WLAN-Sicherheitsstandard. Unterstützt der Router nur WEP, sollten Sie über einen neuen Router nachdenken.

Der Gastzugang ermöglicht Ihren Gästen, für einen bestimmten Zeitraum im Internet zu surfen, ohne Zugriff auf Ihr Heimnetzwerk zu haben. So müssen Sie das Passwort Ihres Haupt-WLANs nicht weitergeben.

Die SSID kann bis zu 32 Zeichen lang sein und muss im ASCII-Format vorliegen. Sie können die SSID Ihres WLAN-Netzwerks beliebig ändern.