5 Mrd.
Internetnutzer weltweit (2024)
265,17 Mbit/s
Hong Kong — schnellstes Internet
$ 0,04
Israel — günstigster GB-Preis
~16 Mrd. kWh
Stromverbrauch DE Rechenzentren (2020)
Schnellstes Internet weltweit
Hong Kong führt mit 265,17 Mbit/s die Rangliste an, gefolgt von Singapur und Chile. Der weltweite Median liegt bei 85,31 Mbit/s Download und 39,16 Mbit/s Upload (Stand November 2024).
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Neueste Statistiken zeigen: Mehr als 5 Milliarden Menschen nutzten das Internet im Jahr 2024. Die Zahl der weltweiten Internetnutzer steigt, seit das Internet global eingeführt wurde.
Die Nutzerzahl hat sich gegenüber 2014 (2,48 Milliarden) mehr als verdoppelt. 2015 wurde die Drei-Milliarden-Grenze überschritten; nur drei Jahre später erreichte die Zahl mit 4,02 Milliarden im Jahr 2018 die nächste Stufe.
Der weltweite Stand der Digitalisierung 2024
Die wichtigsten Eckdaten zur Einführung und Nutzung vernetzter Technologien weltweit (Stand November 2024):
- Weltbevölkerung:
- Mobile Nutzer: Mobiltelefon
- Internetnutzer: Internetzugang weltweit
- Nutzer sozialer Medien:
Internetpreise weltweit: wie viel kostet das Internet?
Die Preise für mobilen Datenzugang können von Land zu Land erheblich abweichen. Diese Tabelle verwendet Daten von Cable.co.uk, um zu zeigen, was Netzbetreiber für 1 GB Daten in 233 verschiedenen Ländern berechnen.
Die globale Reichweite des mobilen Internets wächst kontinuierlich — die Erschwinglichkeit ist jedoch nach wie vor ungleich verteilt.
Die günstigsten Internetpreise weltweit
Im Folgenden finden Sie eine Liste der fünf günstigsten Länder für 1 GB Datenvolumen.
| Gesamtrang | Land | Durchschnittspreis für 1 GB (USD) |
|---|---|---|
| 1 | Israel | $ 0,04 |
| 2 | Italien | $ 0,12 |
| 3 | San Marino | $ 0,14 |
| 4 | Fidschi | $ 0,15 |
| 5 | Indien | $ 0,17 |
Stand November 2024
- Israel liegt mit 0,04 $ pro GB auf dem ersten Platz. Grund dafür ist der starke Wettbewerb zwischen vielen Internetanbietern.
- San Marino war der erste europäische Staat mit 100 % 5G-Abdeckung. Das 5G-Netz ermöglicht höhere Kapazitäten und günstigere Datenpreise.
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Internetpreise weltweit: die teuersten Länder
Auf der Liste der fünf teuersten Länder für ein Gigabyte Datenvolumen stehen folgende Länder:
| Gesamtrang | Land | Durchschnittspreis für 1 GB (USD) |
|---|---|---|
| 1 | St. Helena | $ 41,06 |
| 2 | Falklandinseln | $ 38,45 |
| 3 | São Tomé und Príncipe | $ 29,49 |
| 4 | Tokelau | $ 17,88 |
| 5 | Jemen | $ 16,58 |
Stand November 2024
- Ein Hauptgrund für die hohen Datenpreise in Afrika ist die mangelnde Infrastruktur.
- In Ländern mit mehreren konkurrierenden Netzbetreibern wie Nigeria sind die Kosten tendenziell niedriger.
Internetgeschwindigkeit Vergleich weltweit: das schnellste Internet
Derzeit ist Hong Kong das Land mit der schnellsten Breitband-Internetgeschwindigkeit weltweit. Zuvor hatte Singapur diesen Platz fast das gesamte Jahr 2024 inne.
Nach Angaben von Ookla lag der weltweite Median der Download- und Upload-Geschwindigkeiten bei 85,31 Mbit/s bzw. 39,16 Mbit/s (November 2024). Die Vereinigten Staaten belegen mit 213,75 Mbit/s Download-Geschwindigkeit Platz 6.
| Rang | Land | Schnellste Breitband-Download-Geschwindigkeit |
|---|---|---|
| 1. | Hong Kong (SAR) | 265,17 Mbit/s |
| 2. | Singapur | 259,11 Mbit/s |
| 3. | Chile | 246,39 Mbit/s |
| 4. | Arabische Emirate | 231,98 Mbit/s |
| 5. | Thailand | 219,10 Mbit/s |
| 6. | Vereinigte Staaten | 213,75 Mbit/s |
| 7. | China | 212,92 Mbit/s |
| 8. | Dänemark | 204,49 Mbit/s |
| 9. | Spanien | 188,49 Mbit/s |
| 10. | Island | 187,57 Mbit/s |
Stand November 2024
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Internationales Roaming: Reisen und weltweit Internet haben
Um beim Reisen mit Ihren Liebsten in Kontakt zu bleiben, können Sie internationales Roaming nutzen.
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Wie viel Strom verbraucht das Internet weltweit?
Wer bei Google eine Suchanfrage stellt, verbraucht 0,003 kWh pro Suchanfrage — genug Energie, um eine 60-Watt-Glühbirne 17 Sekunden lang zu beleuchten.
Jeder Google-Nutzer könnte mit seinen monatlichen Suchanfragen eine 60-Watt-Glühbirne drei Stunden lang betreiben. Für den Gesamtenergiebedarf müssen allerdings noch das internetfähige Endgerät und der Internetzugang einbezogen werden.
- Der Stromverbrauch einer Suchanfrage fällt an drei Stellen an:
- Der Stromverbrauch des internetfähigen Endgerätes.
- Der Stromverbrauch der Netzwerke, wie der Mobilfunkstation und des Internet-Routers.
- Der Stromverbrauch der Rechenzentren mit ihren Servern und Kühlsystemen, die aus Klimaanlagen, Ventilatoren und Rückkühlung bestehen.
Im Jahr 2020 betrug der Energieverbrauch aller Server- und Rechenzentren in Deutschland nach Angaben des Borderstep Instituts ca. 16 Mrd. kWh.
- Mit dieser Energie könnten 4,8 Millionen Haushalte mit drei Personen versorgt werden (bei einem Energiebedarf von 3.300 kWh/Jahr).
- Wäre das Internet ein Land, so wäre es das drittgrößte der Welt was den Stromverbrauch angeht — knapp vor Indien mit 1.137 kWh/Jahr (2020) und hinter den USA mit 3.902 Milliarden kWh/Jahr (2020).
Nach aktuellen Schätzungen werden für den Betrieb des Internets derzeit weltweit zwischen 1.100 und 1.300 Mrd. kWh/Jahr benötigt. Das entspricht weniger als einem Prozent des weltweiten Energiebedarfs (ca. 160.000 Mrd. kWh). Der Google-Konzern benötigt nach eigenen Angaben derzeit 5,7 Milliarden kWh pro Jahr, was dem Energiebedarf einer amerikanischen Großstadt entspricht.
Laut WDR werden im Jahr 2030 circa 13 Prozent des gesamten Energiebedarfs weltweit für den Internetbetrieb benötigt werden. Apps, das Web und vor allem das Streaming von Serien und Filmen werden dann so viel CO₂-Belastung verursachen wie der gesamte weltweite Flugverkehr (vor COVID-19), schätzt das Borderstep Institut.
Laut einer DSL-Studie hat sich Deutschland im Ländervergleich kaum verbessert.
Der Cloud-Dienstleister Akamai hat eine internationale DSL-Studie durchgeführt, um Aufschluss über die durchschnittlichen Spitzen-Bandbreiten in 122 Ländern zu geben. Das Ergebnis zeigt, dass Deutschland beim Ausbau des Breitband-Netzes kaum mithalten kann.
DSL-Ergebnis ist erschreckend
Wer in Deutschland einen Internetanschluss besitzt, sollte dank Breitband-Offensive der Bundesnetzagentur über eine ausreichende Internetgeschwindigkeit verfügen. Doch die aktuelle Studie des Internet-Dienstleisters Akamai zeigt, dass die Bandbreite alles andere als zufriedenstellend ist.
Auch die mehrfach diskutierte Vectoring-Technologie (ein Verfahren zur Entstörung und Beschleunigung von DSL-Leitungen) sollte die möglichen Geschwindigkeiten weiter voranbringen. Das bleibt bislang jedoch aus.
Deutschland liegt gerade noch im Mittelfeld der durchschnittlichen DSL-Bandbreite. Während in den Niederlanden (Platz 1) mit durchschnittlich 12,5 MBit/s gesurft wird, sind es in Deutschland (Platz 15) nur 7,6 MBit/s.
Deutschland im weltweiten Vergleich
Im weltweiten DSL-Vergleich schafft es Deutschland nicht mal mehr in die Top 20. Selbst die folgenden Länder haben es in die Liste geschafft:
- Großbritannien
- Finnland
- Norwegen
- Israel
- Russland
Das wirft die Frage auf: Wird in Deutschland zu wenig ausgebaut, oder investieren andere Länder schlicht deutlich mehr in den Netzausbau?