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Wie Sie Ihre Internetkosten absetzen im Home Office!

Internet im Homeoffice - Frau trägt gelbe Kiste

Sie arbeiten im Home Office und fragen sich, wer für die Internetkosten aufkommt? Wussten Sie, dass Sie Ihre Internetkosten absetzen können im Home Office. Wie Sie dieses machen können und was Sie alles über das Internet im Home Office wissen sollten, erfahren Sie in diesem Artikel!


Rechtsgrundlage für Home Office & Internetkosten

Blauer Laptop an gelben Router angeschlossen

Vielen Unternehmen ist die rechtliche Grundlage für das Arbeiten im Home Office noch unklar. Da Home Office vor der Corona-Pandemie nicht zum Alltag gehörte, hatten viele Unternehmen Nachholbedarf bei der vertraglichen Regelung von Home Office. Hier finden Sie die wichtigsten allgemeinen Rechtsgrundlagen für die Arbeit von zu Hause aus:

  1. Arbeitnehmer haben grundsätzlich keinen Rechtsanspruch auf Home Office. Allerdings gibt es Ausnahmen, wie z. B. arbeitsvertragliche Klauseln zur Heimarbeit oder befristete gesetzliche Regelungen. Die Home Office Pflicht während der Corona-Pandemie ist hier wohl das bekannteste Beispiel.
  2. Andererseits kann der Arbeitgeber kein generelles Home Office anordnen, wenn es nicht im Arbeitsvertrag geregelt ist. Er hat dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter im Büro einen Arbeitsplatz mit angemessener Ausstattung haben.
  3. Wenn Sie und Ihr Arbeitgeber sich auf Home Office einigen, muss dieser immer dafür sorgen, dass Sie ein Arbeitsgerät wie PC oder Laptop in Ihren vier Wänden haben.
  4. Erstattungsansprüche umfassen auch Betriebskosten wie Telefon-, Strom- oder Internetkosten. Diese Kosten können im Rahmen der monatlichen Home Office Pauschale erstattet werden. Hinweis: Es kann nur der Prozentsatz der Kosten erstattet werden, die der beruflichen Nutzung zuzurechnen sind.

Wie Sie Internetkosten von Steuer absetzen im Home Office!

Studentin in gelb mit Handy und WiFi Zeichen

Es gibt zwei Möglichkeiten, Telekommunikationskosten in Ihrer Steuererklärung abzusetzen:

  1. Als Arbeitnehmer können Sie 20 Prozent Ihrer persönlichen Internetkosten als Werbungskosten von der Steuer absetzen und zwar bis zu maximal 20 Euro pro Monat. Zu dieser Obergrenze gehören jedoch keine einmaligen Ausgaben wie Reparaturen oder Anschaffungen.
  2. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die entstandenen Internet- und Telefonkosten nachzuweisen. In diesem Fall müssen Sie genau ermitteln, wie viel Prozent Ihrer Smartphone- und Internetnutzung beruflich und wie viel privat genutzt wurden. Sobald Sie herausgefunden haben, wie viel Prozent Ihrer Geräte Sie beruflich genutzt haben, benötigen Sie Belege für Ihre Ansprüche.

Wenn Sie zum Beispiel 50 Prozent Ihrer Gerätenutzung als beruflich bedingt deklarieren, sollten Sie diesen Anteil mit den Rechnungen der letzten drei Monate belegen können. Ein Vorteil dieses Ansatzes ist, dass es keine Obergrenze gibt. Sie können 50 Prozent aller Rechnungen absetzen, einschließlich der Anschaffungs- und Reparaturkosten.

Gut zu wissen: Sobald das Finanzamt die Belege genehmigt hat, können Sie die Steuererklärungen für die folgenden Jahre erhalten.

Internetkosten absetzen Home Office: Regelung für Selbstständige

Für Selbstständige gilt eine ähnliche Regelung wie für Angestellte. Telefon und Internetkosten können als Betriebsausgaben geltend gemacht werden, wenn mindestens 10 Prozent der Nutzung beruflich bedingt sind. Auch hier müssen Sie zwischen privaten und beruflichen Nutzungen trennen. Am einfachsten ist das, wenn Sie getrennte Anschlüsse und Abrechnungen haben. Ansonsten gilt wie bei Arbeitnehmern Ihre Einschätzung. Ihren Anspruch müssen Sie mit den Verbindungsnachweisen für drei Monate belegen.

Internetstörung im Home Office: Wer haftet?

Viele Arbeitnehmer fragen sich, ob es sich um einen Zwangsausfall handelt, ob die Zeit nach einer Internetstörung im Home Office aufgeholt werden muss oder ob der Arbeitgeber die Zeit der Arbeitsunfähigkeit noch bezahlen muss. Weicht der Arbeitsvertrag nicht von der Vereinbarung ab, trägt der Arbeitgeber das Betriebsrisiko. Dies gilt auch, wenn Strom, Internet, Computer oder Server ausfallen.

Tipp: Tritt ein technisches Problem auf, sollten Mitarbeiter zunächst versuchen, es selbst zu beheben. Wenn nach 10 Minuten die Internetstörung im Home Office weiterhin vorhanden ist oder der Bildschirm schwarz bleibt, muss der Arbeitgeber über den Ausfall informiert werden.

Arbeitgeber können im schlimmsten Fall Mitarbeiter ins Büro rufen, wenn die Internetstörung im Home Office überhaupt nicht gelöst werden kann. Allerdings müssen für den Ausfall noch Löhne gezahlt werden. Arbeitgeber können aber auch versuchen, ihre Mitarbeiter bei der Lösung von Problemen zu unterstützen. Beispielsweise kann die IT-Abteilung konsultiert werden. Wenn Sie eine Internetstörung im Home Office haben, wird Ihr Gehalt trotzdem ausbezahlt, auch wenn Sie nicht weiterarbeiten können.

Wussten Sie, dass Sie gesetzlich seit Dezember 2021 das Recht auf schnelles Internet haben? Überall in Deutschland soll ein Downloadtempo von mindestens 10 MBit/s und ein Uploadtempo von mindestens 1,7 MBit/s möglich sein. Außerdem darf die Latenz, also die Reaktionszeit, nicht mehr als 150 Millisekunden betragen.

Tipps für schnellere Home Office Internet Geschwindigkeit

Internetuzeichen über Holzhütte

Passt das Speedtest-Ergebnis zu Ihrem Internettarif, aber die Home Office Internet Geschwindigkeit ist noch zu langsam? Dann sollten Sie Ihre WLAN-Verbindung und -Umgebung überprüfen:

  1. Korrekte Aufstellung des Routers: Eventuell haben Sie den Router an einem ungünstigen Ort aufgestellt. Versuchen Sie, Alternativen zu finden. Der Router sollte möglichst in der Mitte der Wohnung platziert werden.
  2. Berücksichtigen Sie Ihre Umgebung: Ist der Router von Störquellen wie Mikrowellenöfen, Bluetooth-Geräten oder ähnlichen drahtlosen Objekten umgeben? Versuchen Sie, den Router an einem "freien" Ort ohne Störquellen aufzustellen.
  3. Wechseln Sie den drahtlosen Internetkanal: Ihr Router arbeitet möglicherweise auf einem häufig verwendeten drahtlosen Kanal. Hier kann es Ihnen helfen, WLAN-Kanäle auf weniger genutzte Kanäle umzuschalten.
  4. Verstärkung durch Repeater: Wenn das Empfangsgerät beispielsweise weit vom Router entfernt oder durch mehrere Wände getrennt ist, kann ein WLAN-Verstärker helfen, den WLAN-Empfang zu verbessern.
  5. Update Ihres WLAN-Routers: Ist Ihr WLAN-Router bereits ein älteres Modell? Dann stellen Sie auf neue Hardware um. Achten Sie beim Kauf eines Routers darauf, dass dieser sowohl im 2,4- als auch im 5-GHz-Frequenzbereich mit unterschiedlichen Kanalbandbreiten senden kann.

e-SIM fürs Internet im Home Office aus dem Ausland!

Frequently Asked Questions Internet im Home Office

Welche Internetverbindung benötigen Sie für das Home Office?

Im Home Office werden 50 Mbit/s oder mehr empfohlen. Die Verbindung über ein kabelgebundenes Netzwerk oder Glasfaser ist sogar noch schneller. Hier erhalten Sie einen Gigabit-Anschluss mit bis zu 1.000 Mbit/s.

Kann der Arbeitgeber die Home Office Pauschale steuerfrei auszahlen?

Die Home Office Pauschale beträgt 5 Euro pro Kalendertag, maximal 600 Euro pro Jahr. Die Pauschale ist nur befristet verfügbar, wurde aber bis Ende 2022 verlängert. Hinweis: Eine pauschale Steuerrückerstattung für Arbeitgeber ist weiterhin nicht möglich.

Wie viel GB Internet für Home Office?

Um im Home Office arbeiten zu können, benötigen Sie im Allgemeinen mindestens 8-20 GB Datenvolumen pro Monat. Das ist zwar ein Durchschnittswert, aber je nach Art der Arbeit kann diese Zahl sprunghaft ansteigen. Manche Arbeiten können ein Terabyte an Daten pro Monat überschreiten, was die meisten Internet-Datenobergrenzen in den Schatten stellt.

Aktualisiert am