Hersteller

TP-Link

WLAN-Router

Bestätigtes Modell

TL-WDR4300

Weitere möglich

Quelle

heise online

Polnische Experten

Angriffspfad

TFTP-Server

Datei nart.out

Wie der Angriff funktioniert

Das Aufrufen einer bestimmten URL bringt betroffene Router dazu, eine Verbindung zum TFTP-Server (Trivial File Transfer Protocol) aufzubauen, ohne weitere Nachfrage. Die Datei nart.out wird heruntergeladen und als Root ausgeführt.

Voraussetzung: lokales Netzwerk

Der Angriff funktioniert nur im lokalen Netzwerk (LAN). Da der TFTP-Server im LAN erreichbar sein muss, scheint ein Exploit über das Internet nicht möglich zu sein.

Einem Medienbericht zufolge wurden in WLAN-Routern des Herstellers TP-Link Sicherheitsprobleme entdeckt. Der Hersteller soll auf entsprechende Hinweise bislang nicht reagieren. Wie heise online berichtet, konnten polnische Sicherheitsexperten das Problem aufdecken.

Das Aufrufen einer bestimmten URL führt dazu, dass das betroffene Gerät eine Verbindung zum TFTP-Server aufbaut, ohne weitere Nachfrage. Von dort wird eine Datei namens nart.out heruntergeladen und als Root ausgeführt.

Den Informationen zufolge betrifft die Lücke mindestens das Modell TL-WDR4300. Weitere Router des Herstellers können nicht ausgeschlossen werden. Der Angriff funktioniert nur im lokalen Netzwerk: Da der TFTP-Server im LAN erreichbar sein muss, scheint ein Exploit über das Internet nicht möglich zu sein.

Aspekt Detail
Bestätigtes Modell TL-WDR4300
Weitere Modelle Nicht ausgeschlossen
Funktionsbereich Nur lokales Netzwerk (LAN)
Erforderlich TFTP-Server im LAN erreichbar
Exploit über Internet Scheint nicht möglich zu sein

Hersteller ohne Reaktion

Wie schon bei früheren Sicherheitsproblemen gibt es von TP-Link keine Stellungnahme. Die polnischen Sicherheitsexperten haben den Hersteller nach eigenen Angaben mehrfach informiert — ohne Antwort.

Hinweis: Die polnischen Sicherheitsexperten haben TP-Link mehrfach kontaktiert, ohne eine Reaktion zu erhalten.

Einschätzung

Für privat genutzte DSL-Router besteht keine unmittelbare Gefahr, da die wenigsten Heimnetzwerke eine öffentlich zugängliche LAN-Verbindung anbieten. Das Risiko bleibt dennoch bestehen: Ein Angriff in abgewandelter Form könnte möglicherweise auch über das WLAN realisierbar sein.

Einschätzung: Heimnetzwerke sind durch die LAN-Voraussetzung aktuell nicht direkt gefährdet. Die ausbleibende Reaktion des Herstellers bleibt problematisch.

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Häufig gestellte Fragen

Den Informationen zufolge betrifft der Vorgang mindestens das Modell TL-WDR4300. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch weitere Router des Herstellers betroffen sind.

Das Aufrufen einer bestimmten URL führt dazu, dass das Gerät eine Verbindung zum TFTP-Server aufbaut, ohne weitere Nachfrage. Von dort wird die Datei nart.out heruntergeladen und als Root ausgeführt.

Der Angriff sollte nur im lokalen Netzwerk funktionieren. Da der TFTP-Server im LAN erreichbar sein muss, scheint ein Exploit über das Internet nicht möglich zu sein.

Wie schon bei früheren Sicherheitsproblemen gibt es von Seiten des Herstellers keine Stellungnahme. Die polnischen Sicherheitsexperten haben TP-Link nach eigenen Angaben mehrfach informiert, ohne Antwort und ohne Reaktion.

Für privat genutzte DSL-Router besteht keine unmittelbare Gefahr, da die wenigsten Heimnetzwerke eine öffentlich zugängliche LAN-Verbindung anbieten. Das Risiko eines Angriffs in abgewandelter Form über das WLAN bleibt aber bestehen.