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Surfstick im Vergleich: Welche Vor- und Nachteile gibt es?

Frau arbeitet am Laptop mit Surfstick

Ob am Flughafen, im Zug oder im Urlaub - mit einem Surfstick kommt man unterwegs problemlos ins Internet. Doch wie funktioniert der Surfstick, für wen lohnt sich das Gerät und welche Prepaid- und Tarifangebote gibt es? DSL-Ratgeber hat alle wichtigen Informationen für Sie zusammengetragen.


Welche Vor- und Nachteile hat der Surfstick?

Bevor Sie sich für einen Surfstick entscheiden, sollten Sie die Vor- und Nachteile dieses Gerätes gegeneinander abwägen. Der große Vorteil des Surfsticks ist die mobile Nutzbarkeit. Sie sind also nicht an Ihren Router zuhause gebunden, um im Internet surfen zu können. Darüber hinaus bieten inzwischen viele verschiedene Anbieter solche Surfsticks an, sodass der Kunde bzw. die Kunden frei Wahl hat.

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SIM-Karte für Surtstick

Der Surfstick birgt jedoch auch einige Nachteile. Was die Surfgeschwindigkeit angeht, können die Mobilfunknetze nicht mit DSL mithalten. Zudem können Netzüberlastungen oder schlechte Wetterlagen (wie Regen, Schnee oder Nebel) dazu führen, dass der Internetempfang gestört ist. Hinzu kommt, dass die Netzauslastung für den Mobilfunk nicht in allen Regionen gleich gut ist. Gerade im ländlichen Raum ist der Internetempfang daher oftmals unzureichend.

Einen weiteren Nachteil von Surfsticks stellt das meist begrenzte Datenvolumen dar. Wenn Sie nämlich die Grenze erreicht haben, wird die Surfgeschwindigkeit stark gedrosselt. In der Regel ist es möglich, neues Datenvolumen dazu zu buchen. Dieses muss jedoch bis zum Ende des Abrechnungszeitraumes verbraucht werden, weil es sonst verfällt.

  • Gerät ist mobil nutzbar, so dass der Nutzer immer und überall im Internet surfen kann
  • Viele unterschiedliche Angebote verschiedener Anbieter
  • Geringere Surfgeschwindigkeit als mit DSL
  • Internetempfang kann gestört werden, z.B. durch Wetterlage oder unzureichend sein, z.B. ländlicher Bereich
  • Begrenztes Datenvolumen

Für wen lohnt sich der Surfstick? Surfsticks können für Kunden und Kundinnen interessant sein, die viel unterwegs sind und stets verbunden sein müssen. In einigen Fällen kann der Stick auch eine Alternative zum DSL-Anschluss sein. Allerdings nur für Personen, die wenig im Internet surfen. Für Personen, die sehr viel im Internet unterwegs sind und auch mal Filme streamen, ist der Surfstick keine gute Alternative zum DSL-Anschluss.

Vergleich: Was kostet ein Surfstick?

Wie viel eine Surfstick kostet, ist davon abhängig, ob es sich um einen Surfstick ohne oder mit Vertrag handelt:

  • Surfstick ohne Vertrag: Hierbei handelt es sich um einen Stick, der mit einer Prepaid-Karte funktioniert. Es kann also nur so lange gesurft werden, wie Geld auf der Karte ist. Wird das Gerät nicht genutzt, entstehen auch keine weiteren Kosten.
  • Surfstick mit Vertrag: Viele Tarifanbieter verkaufen den Surfstick zusätzlich zum Datentarif. Hierbei steht dem Kunden bzw. der Kundin ein vertraglich festgelegtes Datenvolumen zur Verfügung, das monatlich erneuert wird.

Der Surfstick ohne Vertrag lohnt sich für Personen, die den Stick nur ab und zu nutzen, um beispielsweise bei einer längeren Reise im Internet surfen zu können. Das Gerät mit Vertrag ist im Gegensatz dazu für Personen interessant, die regelmäßig, z.B. bei monatlichen Geschäftsreisen, einen Internetzugang benötigen. Text

Beispiel Surfstick ohne Vertrag: Was kostet der Aldi Stick?

Der Aldi Talk Surfstick funktioniert ohne Vertrag und ist ganz einfach an jeder Aldi Supermarktkasse zu erwerben. Für das Gerät ohne Karte müssen 59,99 € gezahlt werden. Die SIM-Karte gibt es für einen Preis von 12,99 € inklusive 10 € Startguthaben. Anschließend muss der Kunde bzw. die Kundin sich für eine Flatrate entscheiden:

  • Ein-Tagesflatrate: Für 1,99 € steht dem Kunden 24 Stunden lang ein ungedrosseltes Datenvolumen von 1 GB zur Verfügung. Beim Volumenverbrauch kann anschließend nur noch mit 56 Kbit/Sekunde gesurft werden. Die Flatrate verlängert sich nicht automatisch.
  • Monatsflatrate: Für 14,99 € steht dem Kunden einen Monat lang ein ungedrosseltes Datenvolumen von 5 GB zur Verfügung. Auch hier kann nach Volumenverbrauch mit 56 Kbit/Sekunde weitergesurft werden. Nach Ablauf des Monats wird die Flatrate bei ausreichendem Guthaben automatisch verlängert. Sie kann jedoch stets abbestellt werden.
Was kostet der Aldi Surfstick?
Aldi Surfstick Aldi SIM-Karte Aldi Flatrate
einmalig 59,99 € einmalig 12,99 € (mit 10 € Startguthaben) Ein-Tagesflatrate 1,99 € oder Monatsflatrate 14,99 €

Stand: Januar 2023

Beispiel Surfstick mit Vertrag: Was kostet der Telekom Stick?

Surfstick in gold

Die Deutsche Telekom stellt ihren Kunden und Kundinnen nicht nur einen Telekom Surfstick zur Verfügung, sondern auch eine Reihe von Datentarifen, zwischen denen frei gewählt werden kann. Anschließend können die Kunden und Kundinnen für die vertraglich festgelegte Zeit und das vertraglich festgelegte Volumen im Internet surfen:

  • Web’n’walk Connect M: Für monatlich 24,95 € und einem einmaligen Bestellpreis von 24,95 € stehen Kunden und Kundinnen monatlich 300 MB Datenvolumen zur Verfügung. Wird dieses Volumen überschritten, so werden pro MB 0,49 € hinzugerechnet. Die Mindestlaufzeit beträgt 24 Monate.
  • Web’n’walk Connect L Basic: Für monatlich 29,95 € und einem einmaligen Bestellpreis von 24,95 € stehen Kunden und Kundinnen monatlich 3 GB Datenvolumen zur Verfügung. Die Mindestlaufzeit beträgt 24 Monate.
  • Web’n’walk Connect L Premium: Für monatlich 39,95 € und einem einmaligen Bestellpreis von 24,95 € stehen Kunden und Kundinnen monatlich 5 GB Datenvolumen zur Verfügung. Die Mindestlaufzeit beträgt 24 Monate.
  • Xtra web’n’walk DayFlat: Mit dieser Tagesflatrate steht Kunden und Kundinnen innerhalb eines Tages (von 0:00 bis 24:00h) ein Datenvolumen von insgesamt 1 GB zur Verfügung. Hierfür fallen 4,95 € an. Personen, die die Flat online buchen, erhalten ein Startguthaben von 10 €.
Was kostet der Telekom Surfstick?
Web’n’walk Connect M Web’n’walk Connect L Basic Web’n’walk Connect L Premium Xtra web’n’walk DayFlat
24,95 €/ monatlich 29,95 €/ monatlich 39,95 €/ monatlich 4,95 €/ pro Tag

Stand: Januar 2023

Was ist ein Surfstick?

Ein Surfstick ist ein kleines, handliches Gerät, mit dem Sie immer und überall im Internet surfen können. Einzige Voraussetzung ist ein Gerät mit USB-Anschluss, z.B. Laptop oder Notebook. Sie befinden sich beispielsweise am Bahnhof und möchten vor Abfahrt des Zuges kurz Ihre E-Mails am Arbeitslaptop checken: Mit dem Surfstick ist das problemlos möglich.

Neben dem USB Anschluss ist in der Regel eine zuvor heruntergeladene App erforderlich. Welche App benötigt wird, ist jedoch von dem jeweiligen Anbieter abhängig.

Konkret handelt es sich bei dem Surfstick um einen USB-Stick, in den sich eine SIM-Karte mit entsprechendem Datenvolumen stecken lässt. Diese Karte ermöglicht die Verbindung mit dem mobilen Internet. Laptops und PC surfen somit im selben Netz wie das Smartphone. Die meisten Sticks greifen hierbei auf das LTE-Netz (4G) zurück, sodass bis zu 500 MBit/s im Download erreicht werden können.

Einige Anbieter nutzen noch immer das UMTS-Netz (3G). Hier gilt es, achtsam zu sein, denn ein Surfstick ohne LTE-Empfang ist in der Regel deutlich weniger schnell im Download und bietet somit nur eine langsame Internetverbindung.

Welche Alternativen gibt es zum Surfstick?

WLAN mit Surfstick

Nicht nur Personen mit einem Surfstick haben außerhalb der eigenen vier Wände Zugriff auf das Internet. Denn der Stick wird von immer mehr Anbietern durch andere Geräte ersetzt, die ein grenzenloses Surfen ermöglichen.

Alternative 1: LTE-Router

Der LTE-Router ist eine kleine Box, in der eine SIM-Karte steckt, dank der man sich mit dem mobilen Internet verbinden kann. Sie sind in der Regel mit einem Akku ausgestattet, so dass man sie problemlos mitnehmen kann.

Der Vorteil des LTE-Routers gegenüber dem Surfsticks ist, dass man sich beim Router bis zu zehn Personen ins Internet einwählen können. Hierbei spielt es zudem keine Rolle, ob dies mit einem Laptop bzw. PC oder ein Smartphone bzw. Tablet geschieht. Je mehr Geräte den Router nutzen, desto langsamer wird allerdings die Internetverbindung.

Einige LTE-Router haben ein eingebautes Display, auf dem der Nutzer ablesen kann, wie stabil die Verbindung ist und wie viel Datenvolumen noch übrig bleibt.

Alternative 2: Smartphone als WLAN-Hotspot

Mit dem Smartphone kann, genau wie bei dem LTE-Router, eine Internetverbindung für andere Geräte erstellt werden. Dies ist beispielsweise sinnvoll, wenn Sie Ihre E-Mails lieber am Laptop bzw. PC verfassen möchten und kein DSL-Anschluss in der Nähe ist. Mit dem Hotspot können Sie Ihre E-Mail schnell und einfach verschicken.

Nachteil dieser Alternative ist, dass nicht nur das Datenvolumen des Smartphones schneller verbraucht wird, sondern auch der Akku des Handys.

Aktualisiert am