1.000
Mbit/s mit Glasfaser (FTTH)
50
Mbit/s mit VDSL
16
Mbit/s mit ADSL
128
kbit/s mit ISDN (vor DSL)
Hohe Übertragungsraten
DSL ermöglicht Übertragungsraten von bis zu 1.000 Mbit/s und löst damit die langsamen analogen und ISDN-Anschlüsse ab.
Drei DSL-Varianten
ADSL, VDSL und Glasfaser (FTTH) unterscheiden sich darin, wie weit das Kupferkabel durch Glasfaser ersetzt wurde.
Der digitale Teilnehmeranschluss
Bei einem sogenannten DSL-Anschluss handelt es sich ganz einfach ausgedrückt um einen digitalen Teilnehmeranschluss. Die Abkürzung DSL steht für die englische Bezeichnung „Digital Subscriber Line" (englisch für digitaler Teilnehmeranschluss).
Mit DSL wird ein Verbindungsstandard bezeichnet, der hohe Übertragungsraten (bis zu 1.000 Mbit/s) ermöglicht. Anfangs lief die Übertragung über normale Kupferleitungen, die inzwischen nach und nach durch das leistungsfähigere Glasfasernetz ersetzt werden.
Von analog zu ISDN
Zuvor musste man bei analogen Telefonanschluss auf ein Telefonmodem (bis zu 56 kbit/s) oder einem verbesserten ISDN-Anschluss (bis zu 128 kbit/s) zurückgreifen. Der analoge Anschluss war bei Internetnutzung mit Telefonmodem für Anrufer nicht erreichbar — es ertönte das Besetztzeichen.
Der ISDN-Anschluss war komfortabler: Dank zwei unabhängiger Kanäle ließ sich gleichzeitig surfen und telefonieren.
| Anschlussart | Maximale Übertragungsrate |
|---|---|
| Analog (Telefonmodem) | bis zu 56 kbit/s |
| ISDN | bis zu 128 kbit/s |
| ADSL | bis zu 16 Mbit/s |
| VDSL | bis zu 50 Mbit/s |
| Glasfaser (FTTH) | bis zu 1.000 Mbit/s |
So funktioniert DSL
Um DSL zu nutzen, sollte eine Telefondose (TAE) vorhanden sein. Bei vielen Anbietern ist es nicht erforderlich, dass diese von der Telekom aktiviert ist. Bei der herkömmlichen Variante kommt der sogenannte Splitter zum Einsatz: Er trennt die Signale für die Telefonie von denen für die Datenübertragung.
Der angeschlossene PC, Laptop oder Smartphone (über WLAN) fordert vom DSL-Modem bzw. DSL-Router Daten an. Das DSL-Modem leitet die Anfrage weiter zum DSL-Splitter, der über Kupferleitungen mit dem Verteilerkasten verbunden ist. Das Leitungsende zwischen DSL-Splitter und Verteilerkasten heißt „letzte Meile".
Der Verteilerkasten leitet die Anfrage über eine Festleitung zur Vermittlungsstelle. Diese unterscheidet zwischen Daten- und Sprachsignalen und leitet im Datenfall auf den angefragten Server weiter. Im jährlichen DSL-Marktreport können Sie nachschauen, wie die DSL-Entwicklung fortschreitet.
Um der wachsenden Nutzung gerecht zu werden, werden die Kupferkabel schrittweise durch Glasfaserkabel ersetzt. Daraus ergeben sich drei verschiedene Varianten, wie DSL zum Kunden gelangt.
ADSL
Die erste Variante ist ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line): Von der Vermittlungsstelle über den Verteilerkasten bis zur Telefondose liegen ausschließlich Kupferkabel. Das ist das herkömmliche DSL mit einer maximalen Bandbreite (Übertragungsrate) von bis zu 16 Mbit/s.
VDSL
Die zweite Variante ist VDSL (Very High Speed DSL): Glasfaserkabel reichen von der Vermittlungsstelle bis zum Verteilerkasten; die „letzte Meile" bis zur Telefondose wird weiterhin über Kupferkabel versorgt. So sind Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s möglich.
Glasfaser
Die dritte Variante ist Glasfaser bis ins Haus (FTTH — Fibre to the Home): Von der Vermittlungsstelle bis zur Telefondose liegt durchgehend Glasfaserkabel. Damit lassen sich Übertragungsraten von bis zu 1.000 Mbit/s erreichen.
Standard oder Vollanschluss
Der Standard-Anschluss wird heute nur noch von der Deutschen Telekom angeboten: ein analoger Telefonanschluss, der in Verbindung mit dem Splitter einen DSL-Anschluss ermöglicht.
Der moderne Telefonanschluss — auch Vollanschluss genannt — basiert dagegen auf Voice over IP (VoIP), also Telefonieren über das Internetnetzwerk. Bei verschiedenen Anbietern stehen dabei trotz eines einzigen Anschlusses mehrere Rufnummern zur Verfügung.
Bei einem modernen Telefonanschluss stehen sämtliche ISDN-Funktionen zur Verfügung. Ein Splitter wird nicht mehr benötigt: DSL-Modem oder DSL-Router werden direkt an die Telefondose angeschlossen. In manchen Fällen kann das Beibehalten des Splitters jedoch die Bandbreite verbessern.
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Häufig gestellte Fragen zu DSL
Die Abkürzung DSL steht für die englische Bezeichnung "Digital Subscriber Line", also digitaler Teilnehmeranschluss.
Mit DSL sind hohe Übertragungsraten von bis zu 1.000 Mbit/s möglich.
Es gibt drei Varianten: ADSL (bis zu 16 Mbit/s, reines Kupfer), VDSL (bis zu 50 Mbit/s, Glasfaser bis zum Verteilerkasten) und Glasfaser / FTTH (bis zu 1.000 Mbit/s, Glasfaser bis zur Telefondose).
Als „letzte Meile“ wird das Leitungsende zwischen DSL-Splitter und Verteilerkasten bezeichnet.
Bei einem modernen Telefonanschluss (Voice-over-IP) wird kein Splitter mehr benötigt — das DSL-Modem oder der DSL-Router wird direkt an die Telefondose angeschlossen. In manchen Fällen bringt aber das Beibehalten des Splitters eine bessere Bandbreite.