3

Tariftypen: Prepaid, Paket, Allnet Flat

24

Monate Standard-Vertragslaufzeit

1

Monat max. Kündigungsfrist (seit Dez. 2021)

3

Mobilfunknetze: D1, D2, E-Netz

Transparente Tarifstruktur

Achten Sie auf Grundgebühr, Vertragslaufzeit und Zusatzkosten, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Beste LTE/4G-Abdeckung wählen

Telekom und Vodafone überzeugen auf dem Land, O2 punktet mit günstigen Preisen in der Stadt.

Die besten Handytarife – Beachten Sie folgendes vor Vertragsabschluss!

Ein Großteil der Handytarife sind vertragspflichtig. Wer langfristig mit seinem Vertrag zufrieden sein und seine Kosten unter Kontrolle haben möchte, sollte einiges beachten. Achten Sie auf die folgenden Kriterien, sofern Sie an einem Vertrag interessiert sind:

Die besten Handytarife – Kriterien vor Vertragsabschluss
Kriterium Worauf achten?
GrundgebührBestimmt die Mindestkosten Ihres Tarifs.
VertragslaufzeitMeist 24 Monate; kürzere Laufzeiten sind selten.
Zusätzliche KostenGebühren z. B. für Kundendienst oder neue SIM-Karte.

Grundgebühr für Handytarife

Die Grundgebühr bestimmt die Mindestkosten Ihres Tarifs. Flatrate- oder Mobile-Internet-Gebühren sind nicht mehr Bestandteil der Grundgebühr. Der beste Handytarif sollte der mit dem niedrigsten Basistarif sein, sodass die Möglichkeit besteht, die eigenen Tarifkosten zu senken. Sichern Sie sich unbedingt vorher ab, bevor Sie einen langfristigen Handyvertrag abschließen.

Handytarife und Vertragslaufzeit

Auch die Vertragslaufzeiten sollten Sie bei der Suche nach den besten Handytarifen nicht außer Acht lassen. Klären Sie vor Vertragsabschluss, wie lange Sie bereit sind, sich an einen Tarif zu binden. Bei der absoluten Mehrheit aller Handytarife müssen Sie 24 Monate Mindestvertragslaufzeit einkalkulieren. Handytarife mit 12 oder nur 6 Monaten Mindestlaufzeit sind sehr selten.

Seit Dezember 2021 können Mobilfunkverträge nur noch automatisch um einen Monat verlängert werden, mit einer maximalen Kündigungsfrist von einem Monat. Das sichert Ihnen das Telekommunikationsgesetz (§ 56 TKG) zu. Dies gilt auch für Altverträge.

Zusätzliche Kosten für Handytarife

Bei Zusatzgebühren handelt es sich nicht um eine Kostenfalle, sondern um eine Gebühr für die Nutzung bestimmter Funktionen. Diese können je nach Anbieter variieren. Beispielsweise können bei bestimmten Tarifen höhere Zahlungen für die Inanspruchnahme des Kundendienstes oder sogar für eine Neubeantragung einer SIM-Karte anfallen. Informieren Sie sich deshalb vor Vertragsunterzeichnung über potenzielle Zusatzkosten.

Handytarife Vergleich: Welche Arten von Handytarifen sind verfügbar?

Nachdem Sie Ihre grundlegenden Vertragsrichtlinien geklärt haben, überprüfen Sie, welcher Handytarif für Sie geeignet ist. Die drei gängigen Tariftypen sind:

Handytarife Vergleich: Tariftypen im Überblick
Tariftyp Geeignet für
Prepaid-TarifVolle Kostenkontrolle, jederzeit kündbar.
PakettarifGeringe Grundgebühr, individuelle Pakete.
Allnet-FlatVieltelefonierer und mobile Internetnutzer.
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Prepaid-Handytarif

Prepaid-Tarife sind eine gute Option, wenn Sie sich langfristig nicht an einen bestimmten Handytarif binden möchten. Ein Vertragsabschluss kommt auch hier zustande, er legt jedoch lediglich die Nutzung des jeweiligen Mobilfunknetzes fest. Sie können Ihre Prepaid-Gebühr jederzeit kündigen.

Sie laden Prepaid-Handytarife manuell auf. Danach können Sie die kostenpflichtigen Leistungen nur dann erneut nutzen, wenn Sie Ihr Guthaben aufgeladen haben — das gibt Ihnen volle Kostenkontrolle.

Moderne Prepaid-Tarife beinhalten häufig auch eine Flatrate — also kostenfreie Gespräche oder SMS — sowie ein Datenpaket für mobiles Internet. Diese Spezialpakete haben meist eine einmonatige Laufzeit mit einmaliger Guthabenzahlung.

Der Nachteil: Sie müssen Ihr Guthaben regelmäßig selbst aufladen, was bei intensiver Nutzung aufwendig werden kann.

Pakettarif

Sie nutzen Ihr Smartphone nur selten, wünschen sich aber trotzdem eine planbare Telefonrechnung? Dann könnten Pakettarife für Sie interessant sein. Sie zahlen eine geringe Grundgebühr und kombinieren Ihre Tariffunktionen individuell über Pakete — für Anrufe, SMS und Internetnutzung.

Sobald Ihr Paket aufgebraucht ist, telefonieren Sie zum herkömmlichen Minutentarif, der manchmal teurer sein kann. Wenn Sie Ihr Nutzungsverhalten zuverlässig einschätzen können, ist der Pakettarif häufig die wirtschaftlichste Wahl.

Allnet-Flat

Mit einem Allnet-Flat-Handytarif telefonieren Sie in alle deutschen Mobilfunk- und Festnetze ohne zusätzliche Gesprächsgebühren. Sie zahlen monatlich einen festen Betrag, der in der Regel höher ist als bei einem Paket- oder Prepaid-Tarif.

Wer beruflich viel telefoniert oder täglich mehr als 20 Minuten spricht, für den rechnet sich die Allnet-Flat. Auch bei großem Datenverbrauch bieten entsprechende Tarife oft besonders große Datenpakete.

Wer selten telefoniert und das Internet hauptsächlich über PC oder Tablet nutzt, zahlt bei einer Allnet-Flat oft mehr als nötig. Für Wenignutzer sind Paket- oder Prepaid-Tarife günstiger.

Auf welche Faktoren bei der Wahl des besten Handytarifs achten?

Bei der Wahl des richtigen Handytarifs sind drei Faktoren ausschlaggebend:

  • Wie ist das Netzwerk des Anbieters aufgebaut?
  • Wie viel telefonieren Sie?
  • Wie viel Datenvolumen benötigen Sie?

Wählen Sie zuerst ein Mobilfunknetz anhand der Abdeckung in Ihrer Region und an den Orten, die Sie häufig aufsuchen. Fragen Sie Bekannte in Ihrer Nähe, wie zufrieden diese mit ihrem Netz sind. Die drei großen deutschen Mobilfunknetze unterscheiden sich wie folgt:

Die drei deutschen Mobilfunknetze im Überblick
Netz Betreiber / Hinweis
D1-NetzTelekom — bundesweit stärkste Flächenabdeckung.
D2-NetzVodafone — ebenfalls hohe Abdeckung, besonders auf dem Land.
E-NetzO2 — günstige Tarife, gute Stadtversorgung; Bezeichnung stammt aus E-Plus-Zeiten.

Das „D" im Netznamen steht für „Deutsch". Das „E" im E-Netz von O2 geht auf die frühere Marke E-Plus zurück; nach der Übernahme durch O2 blieb der Netzname unverändert.

Prüfen Sie die Netzabdeckung der genannten Anbieter für Ihren Wohnort. Besonders wichtig ist die Abdeckung mit LTE/4G (Long-Term Evolution) — dem aktuellen Mobilfunkstandard für schnelles mobiles Internet.

Auf der Website der Bundesnetzagentur können Sie die Abdeckung verschiedener Technologien auf einer Deutschlandkarte prüfen.

In der Stadt sind alle drei Netze gut nutzbar. Auf dem Land oder bei häufigen Reisen innerhalb Deutschlands empfehlen sich die Netze von Telekom oder Vodafone. O2 bietet besonders günstige Tarife für Stadtnutzer.

Handytarife vs. Nutzungsverhalten

Die Wahl des passenden Handytarifs hängt von Ihrem Nutzungsverhalten ab.

Netzweite Flatrates lohnen sich für Vieltelefonierer, denen das Netz des Gesprächspartners egal ist. Sprechen Sie täglich mehr als 20 Minuten, rechnet sich in der Regel der Allnet-Flat-Tarif. Achten Sie dabei auf eine transparente Tarifstruktur, um unerwartete Zusatzkosten zu vermeiden.

Telefonieren Sie selten und nutzen mobiles Internet nur für kurze Recherchen oder Nachrichten? Dann sind Prepaid- und Pakettarife die wirtschaftlichere Wahl. Freiminuten rechnen sich in der Regel erst ab mehr als 5 Minuten täglich.

Falls Sie Ihr Nutzungsverhalten nicht genau einschätzen können, starten Sie mit einem Prepaid- oder Pakettarif — diese lassen sich jederzeit anpassen.

Lohnen sich kleine Drittanbieter für einen günstigen Handytarif?

Neben den drei großen Netzbetreibern bieten viele Drittanbieter (auch MVNOs — Mobile Virtual Network Operators — genannt) günstige Tarife an. Besondere Extras wie WiFi-Calling oder mehrere SIM-Karten sind dort jedoch selten. Auch die Internetgeschwindigkeiten werden oft durch ältere Technologien begrenzt.

Wer die beste Netzleistung sucht, ist bei den großen Betreibern besser aufgehoben. Wer vor allem sparen möchte und auf Extras verzichten kann, findet bei Drittanbietern häufig günstigere Konditionen.

Sie suchen den passenden Handytarif?

Vergleichen Sie die Tarife nach Datenvolumen, Netz und Laufzeit und sehen Sie, was zu Ihrem Nutzungsverhalten passt.

Handytarife vergleichen

Was ist besser: Ein Handytarif mit oder ohne Handy?

Wenn Sie ein neues Smartphone benötigen, klären Sie das am besten vor Vertragsabschluss. In Shops werden Verkäufer häufig auf Provisionsbasis bezahlt und empfehlen teure Tarife mit dem neusten Smartphone. Handyverträge inklusive Smartphone lohnen sich finanziell oft nicht.

In der Regel können Sie ein günstigeres gleichwertiges Gerät kaufen. Viele Nutzer ignorieren das, weil neue Smartphones bei Vertragsabschluss oft für einen nominalen Euro angeboten werden — die tatsächlichen Gerätekosten werden jedoch monatlich über die Vertragsgebühr abgezogen.

Sie wollen den passenden Handytarif finden und dabei möglichst sparen? Dann gibt es drei Wege zu einem günstigen Smartphone:

  • Anzahlung leisten — senkt die monatliche Rate;
  • Smartphone aus einer älteren Generation — oft zu einem Bruchteil des Neupreises;
  • Gebrauchtes Gerät kaufen — und dann einen reinen SIM-only-Tarif abschließen.

Kostenfallen bei Handytarifen vermeiden

Beim Tarifabschluss sind versteckte Kosten ein reales Risiko. Die wichtigsten Kostenfallen im Überblick:

Kostenfallen bei Handytarifen
Kostenfalle Beschreibung
Smartphone-VertragVerträge mit neuem Smartphone lohnen finanziell selten.
SonderrufnummernVorwahlen 01805, 0900, 01377 — bis zu 2,99 €/Min.
AuslandstelefonateRoaming in der EU frei, aber Fair-Use-Grenzen gelten.
DatenautomatisierungZ. B. 500 MB für 2,99 € — auf Wunsch abbestellbar.

Handytarife mit Smartphone: hohe Gesamtkosten

Klären Sie zuerst, ob Sie wirklich ein neues Smartphone benötigen. Der einfachste Weg, die Kosten zu senken, ist die Nutzung eines gebrauchten Geräts.

Wenn Sie sich dennoch für ein neues Handy entscheiden, ist eine Anzahlung sinnvoll: Sie reduziert die monatliche Rate und damit die Gesamtkosten über die Vertragslaufzeit.

Zusatzkosten bei Sonderrufnummern

Sonderrufnummern sind gebührenpflichtig und an der Vorwahl erkennbar. Überlegen Sie zweimal, bevor Sie 01805, 0900 oder 01377 wählen — für diese Nummern können Kosten von bis zu 2,99 € pro Minute anfallen.

Kostenfalle bei Auslandstelefonaten

Seit Juli 2017 wurden die Roaming-Gebühren innerhalb der EU abgeschafft. Beachten Sie jedoch die Fair-Use-Regeln: Mobilfunkanbieter dürfen Zusatzkosten verlangen, sobald Sie eine bestimmte Datenobergrenze im EU-Ausland überschreiten.

Datenautomatisierung

Viele Mobilfunkanbieter liefern automatisch kleine Datenpakete nach, sobald das vereinbarte Volumen aufgebraucht ist. Ein übliches Beispiel: 500 MB für 2,99 €. Diese Automatik ist bequem, kann aber bei häufiger Nutzung die Rechnung deutlich erhöhen. Sie können den automatischen Datenzukauf bei Ihrem Anbieter jederzeit abbestellen.

Häufig gestellte Fragen zu Handytarifen

Die drei zentralen Kriterien sind die Grundgebühr, die Vertragslaufzeit und mögliche zusätzliche Kosten (z. B. für Kundendienst oder Neubeantragung der SIM-Karte).

Es gibt drei Haupttypen: Prepaid-Tarife (Kostenkontrolle, jederzeit kündbar), Pakettarife (geringe Grundgebühr, individuelle Pakete) und Allnet-Flat-Tarife (alle Netze inklusive für eine monatliche Pauschale).

Die absolute Mehrheit aller Handytarife hat eine 24-monatige Vertragslaufzeit. Tarife mit 12 oder 6 Monaten Mindestlaufzeit sind selten. Seit Dezember 2021 verlängern sich Verträge automatisch nur noch um einen Monat (§ 56 TKG).

In der Stadt funktionieren alle drei Netze (D1, D2, E-Netz) gut. Auf dem Land oder bei viel Reisetätigkeit empfehlen sich die Netze von Telekom oder Vodafone. O2 bietet besonders günstige Tarife.

Die wichtigsten Kostenfallen sind teure Smartphone-Verträge, Sonderrufnummern (01805, 0900, 01377 — bis 2,99 € pro Minute), Auslandstelefonate (Fair-Use-Regeln) und automatische Datenpakete (z. B. 500 MB für 2,99 €).