3,6 Mio.
Breitband-Kunden per Kabel
13 %
Marktanteil aktuell
2 von 3
Neukunden wählen Kabel
150 Mbit/s
Maximale Bandbreite

Kabelnetzbetreiber sorgen für Wachstum beim Breitband-Internet

Dies erklärte der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA) zum Start der Kongressmesse Anga Cable. Der Kabelanschluss bleibt demnach auch der wichtigste Weg zum Empfang der Fernsehsender in Deutschland.

Wie ANGA-Präsident Thomas Braun erklärte, sind die Unternehmen des Verbandes Impulsgeber in beiden Bereichen. Im Bereich Breitband-Internet bezeichnete Braun die Kabelnetzbetreiber als Wachstumstreiber.

Gut zu wissen: Der Kabelanschluss ist in Deutschland weiterhin der wichtigste Weg zum Empfang der Fernsehsender.

Marktanteil aktuell bei 13 Prozent

Den Angaben des Verbandes zufolge haben die deutschen Kabelnetzbetreiber aktuell 3,6 Millionen Kunden im Bereich Breitbandinternet. Damit liegt der Marktanteil bei rund 13 Prozent. Allerdings entscheiden sich zwei von drei Neukunden beim Internet über Breitband für einen Kabelanschluss.

Der Verbandspräsident teilte mit, dass bis Anfang des kommenden Jahres rund 60 Prozent der Haushalte in Deutschland mit 100 Mbit/s und mehr versorgt werden könnten.

Marktanteil aktuell bei 13 Prozent
Kennzahl Wert
Breitbandkunden per Kabel 3,6 Millionen
Marktanteil rund 13 %
Anteil Neukunden mit Kabel 2 von 3
Geplante Versorgung mit ≥ 100 Mbit/s (Anfang Folgejahr) rund 60 % der Haushalte

Hohe Datenraten werden offenbar nur wenig gebucht

Eine Umfrage unter den Kabelnetzbetreibern zeigt: Die Hälfte der Kunden bucht einen Internetzugang mit mehr als 30 Mbit/s. Der Anteil der Kunden mit 50 Mbit/s und mehr liegt jedoch bei gerade einmal 6,6 Prozent — ein Hinweis darauf, dass im typischen Haushalt mehr als 30 Mbit/s im Downstream selten benötigt werden.

Vorteile

  • Bandbreiten bis zu 150 Mbit/s;
  • Highspeed-Internet auch ohne DSL-Verfügbarkeit;
  • meist günstiger als DSL;
  • kein Telekom-Anschluss erforderlich.

Nachteile

  • nur regionale Verfügbarkeit;
  • meist nur ein Anbieter pro Region;
  • Kabeldose im Haushalt erforderlich.

Fazit

Kabelnetzbetreiber setzen DSL-Anbieter mit attraktiven Aktionsangeboten unter Druck. Die Bandbreiten liegen oft weit über dem örtlich verfügbaren DSL. Wer keinen Festnetzanschluss benötigt, kann zudem einen reinen Internettarif buchen — ohne Telekom-Grundgebühr.

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Häufig gestellte Fragen zu Kabelnetzbetreibern

Der Marktanteil der deutschen Kabelnetzbetreiber liegt aktuell bei rund 13 Prozent, mit 3,6 Millionen Breitbandkunden. Allerdings entscheiden sich zwei von drei Neukunden beim Breitband-Internet für einen Kabelanschluss.

Über Kabelnetzbetreiber sind Bandbreiten bis zu 150 MBit/s verfügbar. Bis Anfang des kommenden Jahres sollen rund 60 Prozent der Haushalte in Deutschland mit 100 Mbit je Sekunde und mehr angeschlossen werden können.

Kabelinternet bietet höhere Bandbreiten bis 150 MBit/s, ist meist günstiger als DSL, ermöglicht Highspeed-Internet auch ohne DSL-Verfügbarkeit und benötigt keinen Telekom-Anschluss.

Zu den Nachteilen zählen die nur regionale Verfügbarkeit, dass meist nur ein Anbieter pro Region wählbar ist und dass eine Kabeldose im Haushalt vorhanden sein muss.

Rund die Hälfte der Kabelkunden bucht einen Internetzugang mit mehr als 30 Mbit je Sekunde. Die Anzahl der Kunden mit 50 Mbit und mehr pro Sekunde liegt jedoch bei gerade einmal 6,6 Prozent.