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DSL-Tarife: Vodafone plant keine Drosselung


Nachdem die DSL-Drosselung der Deutschen Telekom hohe Wellen schlägt, stellt sich inzwischen insbesondere die Frage, wie die Konkurrenten des Bonner Konzerns planen. Von Vodafone wurde nun bekannt, dass es hier keine DSL-Drosselung geben wird. Nur wenige Stunden nachdem es entsprechende Spekulationen gab, der Konzern könnte dem Vorbild der Telekom folgen und ebenfalls eine Geschwindigkeitsdrosselung ab dem Erreichen eines bestimmten Datenvolumens folgen, äußerte sich Vodafone hierzu. Demnach plant das Unternehmen hierzulande keine entsprechende Datenbremse für die bestehenden und neuen DSL-Anschlüsse. Damit widersprach der Telekom-Konkurrent auch den Gerüchten, wonach Vodafone in Sachen der Drosselung nachziehen könnte.

Vodafone nur mit Drosselung im Mobilfunkbereich

Während Vodafone also im Mobilfunknetz genauso wie die Deutsche Telekom entsprechende Drosselungen vornimmt, soll dies auch künftig im Festnetz beim DSL nicht der Fall sein. Im Mobilfunkbereich wird die Übertragungsgeschwindigkeit beim Datenverkehr von Vodafone nach dem Erreichen der Inklusivvolumen heftig reduziert. Bei der Deutschen Telekom wird dies ab Mai bekanntlich auch für Neukunden im DSL-Bereich der Fall sein, da die Flatrates in der bisherigen Form praktisch wegfallen.

Nur kurzes Statement von Vodafone lässt Platz für Interpretationen

Allerdings ist bislang noch unklar, ob die langfristige Planung von Vodafone tatsächlich so bestehen bleibt in Sachen DSL. Denn das Statement mit Blick auf die aktuelle Situation auf Twitter war nur recht kurz gehalten: „Aktuell haben wir keine Pläne, die DSL-Geschwindigkeit unserer Kunden nach bestimmtem Verbrauch zu drosseln.“ Dies schließt langfristig natürlich nicht aus, dass Vodafone die Situation nochmals überdenkt.

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Vodafone geht mit LTE-Ausbau gegen Billigkonkurrenz vor

Der Ausbau des LTE-Netzes soll Vodafone im Kampf gegen die Billigkonkurrenz einen Vorsprung verschaffen. Dafür sollen nun große Summen investiert werden. Mit dem Ausbau des Netzes für den vierten Mobilfunkstandard erhofft sich Vodafone einen Stopp des Vormarsches der Billigkonkurrenz. Wie der Deutschland-Chef Jens Schulte-Bockum erklärte, sind demnach zahlreiche Endkunden hierzulande bereit, einen Premiumaufschlag zu bezahlen, sofern sie ein sicheres und superschnelles Netz erhalten. Dies erklärte Schulte-Bockum dem Handelsblatt.

Gute Netzqualität und besserer Service anstelle von Kampfpreisen

Es waren die aggressiven Preise der beiden kleinen Konkurrenten O2 und E-Plus, die dafür gesorgt haben, dass Vodafone genauso wie die Deutsche Telekom sinkende Marktanteile hinnehmen musste. Allerdings sind E-Plus und O2 beim Ausbau von LTE noch deutlich im Hintertreffen. Wir werden noch zehn Jahre lang die Unterschiede sehen und zwar deutlich, erklärte hierzu der Deutschland-Chef von Vodafone. Besserer Service, Schnelligkeit und eine gute Netzqualität sollen Vodafone-Kunden bringen, dagegen sind Kampfpreise nicht geplant.

Vodafone investiert nicht nur in LTE-Netz

Im aktuellen Geschäftsjahr plant Vodafone mit Investitionen von 1,2 bis 1,3 Milliarden Euro beim Netzausbau. Das sind bis zu 300 Millionen Euro mehr als noch im vorherigen Geschäftsjahr 2011/2012. Allerdings ist diese Summe nicht ausschließlich für den Ausbau des LTE-Netzes gedacht. Auch das herkömmliche bestehende Netz soll eine Verbesserung erfahren, gab es hier doch jüngst eine schlechtere Sprachqualität und Gesprächsabbrüche zu vermelden.

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Vodafone: Praxis bei DSL-Verträgen nicht rechtens

Das Oberlandesgericht in Düsseldorf entschied nun, dass eine gängige Praxis von Vodafone bei DSL-Verträgen nicht rechtens ist. Demnach muss der Provider auch die vereinbarte Bandbreite tatsächlich erfüllen. Geringere Bandbreite verstößt gegen das Gesetz Dem Urteil des Oberlandesgerichts zufolge ist das Ersetzen durch eine geringere Bandbreite nicht korrekt. Bislang wird dies allerdings von Vodafone so umgesetzt, wenn die Bandbreite nicht zur Verfügung gestellt werden kann, die vereinbart worden ist. Das dieses Vorgehen jedoch nicht korrekt ist, entschieden die Richter in Düsseldorf mit dem nun bekannt gewordenen Urteile I-6 U11/12 vom 27. September 2012.

Kunden werden durch Klausel benachteiligt

Die AGB von Vodafone enthielten eine Klauseln, wonach sich der Kunde mit einer geringeren Leistung zufrieden geben musste, wenn der Provider lediglich eine geringere Bandbreite anbieten konnte. Diese Klausel findet sich bei Vodafone im All-Inclusive-Paket. Nach Einschätzung der Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf allerdings enthält dieser Vertragsbestandteil einen unzulässigen nachträglichen Änderungsvorbehalt. Zudem sahen die Richter auch die Konzeption der Legislative in weiten Teilen ausgehöhlt, da Vodafone zudem das Recht eingeräumt worden ist, die Abweichung von vereinbarten Dienstleistungen einseitig anwenden zu können. Diese Klausel benachteilige den Kunden unangemessen, so dass sie unzulässig sei – so das Urteil des Düsseldorfer Gerichts.

Werbeübermittlungsklausel zudem nicht rechtens

Darüber hinaus erklärten die Richter auch, dass die sogenannte Werbeübermittlungsklausel nicht rechtens ist. In dieser ließ sich der Provider aus Düsseldorf die Erlaubnis geben, MMS oder SMS aufs Telefon des Mobilfunkkunden zu senden. Diese Klausel sei aber nicht genügend klar und verständlich, da nicht die Reichweite der Nutzungszwecke dargestellt worden sei, erklärten die Richter auch hier im Sinne des Verbrauchers.

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