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Tipps vor dem Kauf
IP
Internet Protokoll
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Verbindungsarten
0 €
PC-zu-PC via Skype
Klare Sprachqualität
Durch die Umwandlung der Sprache in digitale Pakete verschwindet das Rauschen in der Leitung. Voraussetzung: keine Störungen während der Übertragung in der Internetleitung.
Moderne Funktionen
VoIP-Telefone bieten Funktionen, die ein normaler Festnetz-Anschluss nicht unterstützt — vom integrierten Anrufbeantworter über Anklopf-Funktion bis hin zur Videotelefonie.
Was ist Voice-over-IP?
Hinter der Voice over IP Technologie (kurz: VoIP) steckt das Telefonieren über ein Internetprotokoll. Die Sprache (engl. Voice) wird dabei in einzelne Datenpakete aufgeteilt und über das Internet an den Empfänger gesendet. Für die Übertragung stehen drei Verbindungsarten zur Verfügung:
- DSL-Verbindung;
- mobiles Internet (LTE oder UMTS);
- Internet via Satellit.
Durch die Digitalisierung der Sprache verschwindet das Rauschen in der Leitung. Voraussetzung ist, dass während der Übertragung keine Störungen in der Internetleitung entstehen.
1. Tipp — VoIP-Unterstützung beim Anbieter prüfen
Auch wenn die meisten DSL-Anbieter bereits VoIP unterstützen, lohnt sich ein Blick in die Vertragsunterlagen oder eine kurze Nachfrage bei der Kundenhotline. Neben der Bezeichnung „IP-Anschluss" findet man gelegentlich auch den Begriff „moderner Anschluss" oder „internetgestützter Anschluss".
Analoge Telefonleitungen finden sich heute hauptsächlich noch bei älteren Telekom-Anschlüssen. Anbieter wie 1&1 oder Vodafone setzen seit Jahren auf IP-basierte Telefonanschlüsse.
2. Tipp — DSL-Hardware prüfen
Ein herkömmliches Telefon wird an die TAE-Dose angeschlossen. Bei einem VoIP-Telefon (Voice over IP) ist das anders: Es wird direkt am DSL-Router oder am Computer angeschlossen. Prüfen Sie deshalb vorab, ob die entsprechenden Anschlüsse vorhanden sind.
Wer sein altes Telefon weiterhin nutzen möchte, kann einen VoIP-Adapter zwischenschalten. Dieser wandelt die Sprache in digitale Pakete um und macht das Gerät so VoIP-fähig.
Gut zu wissen: Mit einem VoIP-Adapter lässt sich auch ein altes Analog-Telefon weiter nutzen — der Adapter übernimmt die Umwandlung der Sprache in digitale Pakete.
3. Tipp — Ausstattung und Funktionen vergleichen
VoIP-Telefone bieten Funktionen, die ein klassischer Festnetz-Anschluss nicht unterstützt. Dennoch sollten Sie auch bewährte Grundfunktionen wie integrierten Anrufbeantworter oder Anklopfen nicht außer Acht lassen.
Nicht alle Modelle sind gleich ausgestattet. Prüfen Sie vorab, ob die Basisstation zusätzliche Mobilteile unterstützt — andernfalls benötigen Sie später ein zweites Gerät.
4. Tipp — Internetrufnummer beantragen
Wer bisher nur einen reinen Internettarif hatte, verfügt noch über keine Rufnummer. Wie bei der klassischen Festnetz-Telefonie benötigen Sie für VoIP eine Telefonnummer — fragen Sie dazu Ihren Anbieter.
Alternativ können Sie auch bei reinen VoIP-Anbietern wie Sipgate oder GMX eine Internetrufnummer beantragen. Wer keine Telefon-Flatrate benötigt und nur erreichbar sein möchte, findet dort oft günstige oder kostenfreie Optionen.
5. Tipp — Kostenlos telefonieren mit VoIP
Grundsätzlich ist VoIP-Telefonie nicht kostenlos. Die meisten Nutzer haben ohnehin einen Tarif mit Doppel-Flat, der unbegrenzte Telefonate und unbegrenztes Surfen einschließt.
Wer Auslandsgespräche führt, kann mit VoIP jedoch spürbar sparen: Das Telefonieren von Computer zu Computer ist komplett kostenfrei — vorausgesetzt, beide Teilnehmer sind beim selben Dienst (z.B. Skype) angemeldet. Zusätzlich steht dann auch Videotelefonie zur Verfügung.
Hinweis: Für kostenlose PC-zu-PC-Gespräche müssen beide Teilnehmer beim selben Dienst (z.B. Skype) angemeldet sein.
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