100

Städte bundesweit mit LTE in der ersten Welle

36

LTE-Stationen im Saarland, davon 27 über VSE NET

1.800 km

Glasfasernetz von VSE NET im Saarland

100.000 €

Errichtungskosten pro LTE-Sender (zzgl. ca. 5.000 € Unterhalt/Jahr)

Schnelles Internet für Chemnitz

Somit kommen auch Bewohner der Stadt Chemnitz schon bald in den Genuss von schnellem Internet, die keinen Kabelanschluss besitzen. So ist die Deutsche Telekom bereits am Werkeln in Sachen vierter Mobilfunkgeneration in Chemnitz. Das Unternehmen erklärte, dass die Funkmasten in der sächsischen Stadt schon mit der neuen Technik nachgerüstet werden.

Vodafone hingegen will Ende März dieses Jahres mit dem LTE-Ausbau in der Stadt beginnen. Zudem steht Chemnitz auch bei den Planungen von O2 Telefónica Germany für 2013 auf der Liste.

Netzanbieter im Überblick

Netzanbieter im Überblick
Anbieter LTE-Status in Chemnitz Hinweis
Deutsche Telekom Funkmasten werden bereits nachgerüstet Antennen-Masten bereits im Dezember 2012 nachgerüstet; UMTS bleibt verfügbar, wo LTE noch fehlt
Vodafone Ausbaustart Ende März Randgebiete bereits versorgt; komplette Abdeckung Ende des Jahres
O2 Telefónica Germany Auf Planungsliste für 2013 Ausbau für 2013 angekündigt
E-Plus Vorerst kein LTE Drittgrößter Netzbetreiber wartet Bedarfsentwicklung ab; Start in 2013 möglich

Die Verfügbarkeiten bei Telekom und Vodafone in Chemnitz im Detail

Nach Angaben der Verfügbarkeits-Übersicht online bei T-Mobile wird der Großteil des Chemnitzer Stadtgebiets schon vom LTE-Netz abgedeckt. Somit gehört die Stadt zu den ersten 100 Städten bundesweit mit LTE. Allerdings gibt es noch einige weiße Flecken, an denen die Telekom aktuell arbeitet.

Bereits im Dezember 2012 wurden demnach einige Antennen-Masten nachgerüstet. An den Stellen, an denen LTE erst nach und nach im Jahr 2013 zur Verfügung stehen wird, soll laut Telekom nach wie vor UMTS genutzt werden können. Auch bei Vodafone sind einige Randgebiete der Stadt bereits mit LTE versorgt, komplett soll es Ende des Jahres soweit sein.

Hinweis: Wo LTE noch nicht verfügbar ist, bleibt UMTS laut Telekom weiterhin nutzbar.

E-Plus bei LTE aktuell außen vor

Auf LTE vorerst verzichten müssen hingegen die Kunden von E-Plus. Denn beim drittgrößten Netzbetreiber hierzulande wird bekanntlich nach wie vor noch abgewartet, wie sich der Bedarf in Sachen LTE entwickeln wird. Allerdings könnte es hier auch im Jahr 2013 schon losgehen, wie zuletzt berichtet wurde.

Bald dürfen sich auch die Bewohner auf dem Lande des Saarlandes auf High Speed Internet freuen. Denn in den kommenden Monaten soll LTE in dem Bundesland kräftig wachsen.

LTE-Abdeckung im Saarland

VSE NET als regionaler Treiber

  • 27 von 36 aktuellen LTE-Stationen im Saarland laufen über VSE NET
  • 1.800 Kilometer Glasfasernetz im Bundesland verlegt
  • Kooperation mit Vodafone für ländliche Regionen

Zielsetzung bis Ende 2015

  • LTE in den meisten Haushalten des Saarlandes verfügbar
  • Ca. 200 Standorte auf LTE-Technik aufgerüstet (Vodafone-Plan, Ralf Gawlyta)
  • Weiße Flecken bleiben in Grenzgemeinden und kleinen, abgelegenen Dörfern

VSE NET versorgt Saarland mit LTE

Denn der Telekommunikationsanbieter VSE NET hat nun den Startschuss für den weiteren Ausbau der vierten Mobilfunkgeneration in dem Bundesland gegeben. Im Saarland spielt das regionale Unternehmen eine große Rolle, laufen doch 27 der aktuell 36 LTE-Station dort über diesen Anbieter. Insgesamt 1.800 Kilometer Glasfasernetz hat VSE NET in dem Bundesland verlegt.

Die ländlichen Regionen im Saarland sollen nun durch eine Kooperation zwischen VSE NET und Vodafone profitieren. Denn durch die Zusammenarbeit kann der teure Ausbau auch im letzten Winkel des Bundeslandes realisiert werden.

Einschränkungen an deutsch-französischer Grenze

Allerdings gibt es bei der Nutzung von LTE Einschränkungen im Grenzbereich zu Frankreich. Denn die Frequenz, auf der hierzulande LTE genutzt wird, ist in Frankreich für ganz andere Zwecke im Einsatz. Dort nämlich nutzt das Militär die Frequenz, mit der in Deutschland Long Term Evolution genutzt werden kann. Hierzu soll es Gespräche mit der französischen Seite geben, allerdings dürfte dieses Problem nicht ganz so schnell aus dem Weg geräumt werden.

Wichtig: Die in Deutschland für LTE genutzte Frequenz wird in Frankreich vom Militär verwendet — Gespräche laufen, eine schnelle Lösung ist nicht zu erwarten.

Ende 2015 weitgehend LTE komplett im Saarland

Vodafone und VSE NET wollen erreichen, dass bis Ende des Jahres 2015 in den meisten Haushalten des Saarlandes jedoch LTE bereits verfügbar ist. Hierzu sagte der Regionalleiter von Vodafone, Ralf Gawlyta: „Wir wollen bis dahin etwa 200 Standorte auf LTE-Technik aufgerüstet haben.“

Allerdings soll es trotz des massiven Ausbaus auch nach wie vor weiße Flecken in dem Bundesland in Sachen LTE geben. Dies gilt neben den von der Grenzproblematik betroffenen Gemeinden auch für kleine, abgelegene Dörfer. Denn ein LTE-Sender kostet in der Errichtung rund 100.000 Euro, zudem sind pro Jahr etwa 5.000 Euro Unterhaltskosten zu berappen – zu viel für kleine Dörfer mit nur wenigen Nutzern.

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Häufig gestellte Fragen zu LTE in Deutschland

Ja. Chemnitz zählt zu den ersten 100 Städten bundesweit mit LTE. Der Großteil des Stadtgebiets wird laut Verfügbarkeits-Übersicht von T-Mobile bereits abgedeckt, einige weiße Flecken werden noch geschlossen.

Die Deutsche Telekom rüstet ihre Funkmasten bereits nach. Vodafone startet Ende März mit dem Ausbau, einige Randgebiete sind schon versorgt. O2 Telefónica Germany hat Chemnitz für 2013 eingeplant. E-Plus verzichtet vorerst, ein Start in 2013 ist jedoch möglich.

27 der 36 aktuellen LTE-Stationen im Saarland laufen über VSE NET. Das Unternehmen hat 1.800 Kilometer Glasfasernetz verlegt und kooperiert mit Vodafone, um auch ländliche Regionen anzubinden. Bis Ende 2015 sollen rund 200 Standorte auf LTE aufgerüstet sein.

Die in Deutschland für LTE genutzte Frequenz wird in Frankreich vom Militär verwendet. Gespräche zwischen beiden Seiten sind im Gange, eine schnelle Lösung des Problems wird jedoch nicht erwartet.

Ein LTE-Sender kostet in der Errichtung rund 100.000 Euro, hinzu kommen etwa 5.000 Euro Unterhaltskosten pro Jahr. Für kleine, abgelegene Dörfer mit wenigen Nutzern lohnt sich dieser Aufwand wirtschaftlich nicht.