Altes TAL-Entgelt

8,01 €

Pro Monat (vorher)

Neues TAL-Entgelt

7,71 €

Pro Monat (ab 1. Juli)

Gültig ab

1. Juli

Dieses Jahres

Behörde

BNetzA

Bundesnetzagentur

Senkung des TAL-Entgelts

Die Telekom muss ab dem 1. Juli statt 8,01 € nur noch 7,71 € pro Monat bezahlen — auf der Linie des Entscheidungsvorschlags von Ende März.

Mehr Schaltverteiler

Die Entgeltentscheidung schafft attraktive Bedingungen für Wettbewerber — vor allem ländliche Regionen profitieren von zusätzlichen Schaltverteilern.

Preissenkung beim TAL-Engelt

Den aktuellen Angaben der Behörde zufolge werden demnach künftig nicht mehr 8,01 Euro fällig. Stattdessen muss die Deutsche Telekom ab dem 1. Juli nur noch 7,71 Euro pro Monat bezahlen. Dieser Betrag liegt nach Angaben der Bundesnetzagentur auf der Linie des Entscheidungsvorschlages, der Ende März dieses Jahres veröffentlicht worden ist.

Was die weiteren Entgelte betrifft, sollen sich die Preissenkungen und Preiserhöhungen in etwa die Waage halten, wie die Telekom weiterhin informierte.

Info: Preissenkungen und Preiserhöhungen bei den weiteren Entgelten halten sich laut Telekom in etwa die Waage.

Anstieg der Schaltverteilerzahl durch Entgeltentscheidung

Zu den weiteren Entgelten zählen etwa die Beträge, die Konkurrenten der Telekom für die Planung oder die Errichtung eines neuen Schaltverteilers (dem Übergabepunkt für den DSL-Anschluss) bezahlen müssen.

"Unter dem Strich bleibt der Zugang zur letzten Meile an Schaltverteilern für Wettbewerber, die tatsächlich in eigene Infrastruktur investieren, attraktiv. Die Entgeltentscheidung bietet eine gute Voraussetzung dafür, dass die Anzahl mittlerweile aufgebauter Schaltverteiler weiter ansteigen kann", ließ der Präsident der Behörde, Jochen Homann, wissen. Hiervon sollte vor allem die Versorgung mit Breitband-Internet in den ländlichen Regionen profitieren.

Die Technik im Detail

Bislang muss die Telekom einen Schaltverteiler dort aufbauen, wo das Breitband überhaupt nicht oder schlecht erschlossen ist. Der Aufbau erfolgt dabei in der Regel am Ortseingang.

Die Zugangsmöglichkeit zur TAL (Teilnehmeranschlussleitung, also der letzten Meile zwischen Verteilerkasten und Endkunden) bei einem Schaltverteiler sorgt dafür, dass die Leitungslänge zwischen der Technik des Dienstleisters und der Einrichtung des Kunden verkürzt wird. Das Bündeln der DSL-Technik (digitale Übertragung über das Kupfernetz) an einem zentralen Punkt erleichtert die Erschließung ländlicher Regionen.

Die Technik im Detail
Aspekt Details
Aufbauort In der Regel am Ortseingang in unter- oder unerschlossenen Gebieten
Effekt der TAL-Zugangsmöglichkeit Verkürzt die Leitungslänge zwischen Dienstleister-Technik und Endkunden-Einrichtung
Bündelung der DSL-Technik An einem zentralen Punkt — erleichtert die Erschließung ländlicher Regionen

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Häufige Fragen zu TAL-Entgelten

Die TAL ist die letzte Meile — die Leitung, über die Wettbewerber der Telekom Endkunden anbinden. Der Zugang zur TAL ist entgeltpflichtig und wird durch die Bundesnetzagentur reguliert.

Ab dem 1. Juli muss die Deutsche Telekom nur noch 7,71 Euro pro Monat bezahlen statt zuvor 8,01 Euro.

Die Bundesnetzagentur hat die neuen Entgelte genehmigt. Der Beschluss liegt auf der Linie des Entscheidungsvorschlags von Ende März.

Laut Behördenpräsident Jochen Homann bleibt der Zugang zur letzten Meile für Wettbewerber attraktiv, die in eigene Infrastruktur investieren. Davon sollte vor allem die Breitband-Versorgung in ländlichen Regionen profitieren.