Blauer Telefonhörer
Blauer Telefonhörer

SPAREN SIE BEI IHRER RECHNUNG

Bezahlen Sie zu viel für Handy & DSL? Unsere DSL-Ratgeber finden für Sie den passenden Tarif zum besten Preis - Montag bis Freitag von 8:00 bis 19:00 Uhr.

SPAREN SIE BEI IHRER RECHNUNG

Bezahlen Sie zu viel für Handy & DSL? Unsere DSL-Ratgeber finden für Sie den passenden Tarif zum besten Preis - Montag bis Freitag von 8:00 bis 19:00 Uhr.

DSL-Vectoring von der Bundesnetzagentur genehmigt


Die Bundesnetzagentur hat nun der Deutschen Telekom grünes Licht für den Ausbau neuer High Speed Datennetze erteilt. Denn trotz der Kritik der Konkurrenten darf der Bonner Konzern sein DSL-Vectoring anbieten.Telekom schafft Teilerfol bei DSL-Vectoring[/caption] Die Bundesnetzagentur hat nun aber den garantierten Zugang aller Telekomanbieter zur letzten Meile aufgeweicht. Dem Entwurf der Behörde zufolge muss der einstige Monopolist aus Bonn seinen Mitbewerbern nach wie vor den Zugang zur TAL (Teilnehmeranschlussleitung) nach wie vor grundsätzlich anbieten. Allerdings kann sie ihn unter bestimmten Bedingungen auch verweigern. Dies ist möglich, wenn die Telekom selbst oder aber ein Konkurrent an dieser Stelle das DSL-Vectoring einsetzt. Dies geht aus dem nun bekannt gewordenen Entscheidungsentwurf hervor.

Das DSL-Vectoring im Überblick

Vectoring ist auch als VDSL2 bekannt. Dabei handelt es sich um eine VDSL-Technik, bei denen in Kupferkabeln höhere Übertragungsraten möglich sind als mit dem herkömmlichen VDSL. Theoretisch sind dabei Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s beim Download und bis zu 40 Mbit/s beim Upload möglich. Der Nachteil beim Vectoring ist, dass dieses lediglich nur von einem Anbieter für jeden Kabelverzweiger nutzbar ist. Die Entscheidung der Bundesnetzagentur beruht auf einem Antrag der Deutschen Telekom. Diese will die Zugangsmöglichkeiten zur letzten Meile für die Konkurrenten einschränken, um das DSL-Vectoring selbst betreiben zu können.

Heftige Kritik der Konkurrenten

Die Entscheidung der Bundesnetzagentur stieß auf heftige Kritik des Bundesverbandes Breitbandkommunikation (Breko). Denn die Konkurrenten der Telekom sehen einen Freibrief für die Telekom für das Breitband Internet. Zudem werde der Bonner Konzern von der bislang geltenden Entbündelungsverpflichtung befreit, so der Vorwurf. Die Konkurrenten sehen dadurch eine massive Erschwerung des eigenen Breitbandausbaus, während die Telekom das Vectoring nun exklusiv an den Standorten einsetzen könne, an denen es der Konzern plane. Dagegen schauten die Konkurrenten in die Röhre, so der Verband weiter. Allerdings ist die Bestätigung bislang lediglich ein Entwurf der Bundesnetzagentur. Bis zum 10. Mai sind hierzu noch Stellungnahmen möglich.

Bundesnetzagentur mit Problemen beim LTE-Netzausbau

Die Bundesnetzagentur hat nun bestätigt, dass es bei den Genehmigungen beim LTE-Netzausbau zu Verzögerungen kommt. Mehrere tausend Anträge für den Ausbau werden demnach verzögert abgearbeitet. Probleme beim LTE-Ausbau Ein Sprecher der Bundesbehörde bestätigte, dass es aus diesem Grund einen kritischen Brief des Providers Vodafone gegeben hat. Dieser stammte dabei vom neuen Deutschlandchef des Unternehmens, Jens Schulte-Bockum. Die Behörde ist demnach nun dabei, mit den Betreibern der Mobilfunknetze eine Lösung des Problems zu erarbeiten.

Mehr Mitarbeiter geplant

Hierbei geht es in erster Linie den Angaben zufolge um eine Aufstockung der Beschäftigtenzahl bei der Bundesnetzagentur. Zudem ließ der Sprecher der Behörde wissen, dass auch eine vorrangige Abarbeitung von Anträgen für Mobilfunkstationen überdacht wird, die besonders wichtig sind. Aktuell sollen bei der Bundesnetzagentur laut einem Bericht der Financial Times Deutschland über 8.000 unbearbeitete Anträge liegen.

Verwaltungsweg soll Breitband-Ziele verzögern

Thomas Ellerbeck aus der Vodafone-Geschäftsleitung erklärte dazu, dass aktuell mehrere Millionen Euro in die Technik investiert worden sind. Diese dürfe aber nicht eingeschaltet werden, da ein Stempel der Bundesbehörde fehle. Während die Wirtschaft ihre gemachten Zusagen einhalte und massiv investiert habe, sorge der Verwaltungsweg für eine Verzögerung der Breitband-Ziele der Bundesregierung.

Aktualisiert am