6 Mbit/s
Standard-DSL in Deutschland
16 Mbit/s
Empfohlene Mindestbandbreite
24 Monate
Übliche Vertragslaufzeit
30 Tage
Test-Angebote möglich

Schnelle Verbindung

Bei mehr als 3 Nutzern empfehlen wir Bandbreiten ab 16 Mbit/s, idealerweise Breitband-Internet via VDSL (Very High Speed DSL) oder Kabel.

Maximale Flexibilität

Verträge ohne Mindestlaufzeit ermöglichen schnellen Wechsel, wenn bessere Tarifangebote erscheinen. Test-Angebote bieten 30 Tage zur Prüfung.

So finden Sie den besten Internetanbieter

Immer wieder wird die Frage gestellt, welcher Internettarif am besten zu einem passt. Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, sollten wir erst einmal klären, warum das so schwierig ist.

Die Vielzahl an Internetanbietern sorgt dafür, dass die Anzahl der Angebote unüberschaubar groß geworden ist. Der Kunde fühlt sich durch die Fülle der Angebote schnell überfordert und wird mit jedem weiteren Angebot unsicherer.

Internetanbieter finden: Tipps für die Tarifauswahl

Sind Sie auch unsicher, ob der anvisierte Tarif der richtige für Sie und Ihre Anforderungen ist? Mit den folgenden Tipps erleichtern wir Ihnen die Tarifauswahl. Falls Sie bereits einen Internettarif haben und den Anbieter wechseln möchten, finden Sie dazu einen eigenen Artikel.

Stellen Sie sich die Frage, für welche Zwecke Sie einen Internettarif benötigen. Das fällt Nutzern leichter, die sich mit dem Thema DSL (Digital Subscriber Line) bereits beschäftigt haben. Wir helfen aber auch dem ganz frischen Einsteiger.

Beantworten Sie sich dazu die folgenden Fragen:

  1. Nutzen Sie das DSL nur von zuhause? Wenn ja, empfehlen wir einen normalen DSL-/VDSL-Anschluss oder Internet via Kabel. Wenn nicht, achten Sie auf eine Surf-Sofort-Option oder eine mobile Flatrate.
  2. Benötigen Sie zum DSL-Tarif einen Festnetz-Anschluss? Wenn ja, brauchen Sie einen DSL-Tarif mit Komplettanschluss oder Kombi-Angebote (2play). Wenn nicht, reichen reine Internettarife (1play).
  3. Nutzen Sie den Internetanschluss mit mehr als 2–3 Personen? Wenn ja, benötigen Sie einen DSL-Tarif mit mehr als 20 Mbit/s Bandbreite (Bandbreite = maximale Datenübertragungsrate). Wenn nicht, sollten mindestens 16 Mbit/s zur Verfügung stehen. Hinweis: Die Bandbreite wird unter allen Nutzern im Netzwerk aufgeteilt.
  4. Möchten Sie eine Zeit- oder Volumenbegrenzung? Wenn ja, kommen Zeit- oder Datentarife infrage. Wenn nicht, wählen Sie eine Flatrate (unbegrenzte Nutzung). Hinweis: Zeit- und Datentarife gibt es beim Festnetz-DSL kaum noch; beim mobilen Internet (LTE) sind sie die Regel.

Den besten Internetanbieter und passenden Tarif finden

Bei einem klassischen DSL-Tarif war eine mobile Internetlösung lange kein Thema. Inzwischen ist bei verschiedenen Anbietern die sogenannte Surf-Sofort-Option oder eine mobile Internet-Flat bereits enthalten. Zusätzlich zum Internetanschluss vor Ort erhalten Sie eine SIM-Karte, die sich in einem Netbook, Surfstick oder Tablet-PC nutzen lässt.

Realisiert wird das über das Mobilfunknetz LTE (4G) oder den Standard 5G. Für LTE ist eine LTE-fähige Hardware nötig. Der DSL-Anschluss in der Wohnung bleibt dabei bestehen, und Sie können zusätzlich unterwegs ins Internet.

Die Option: Komplettanschluss

Wer die zweite Frage mit "Ja" beantwortet hat, benötigt einen Komplettanschluss. Komplett bedeutet: DSL-Anschluss für Internet und Festnetz-Telefonie. Das ist einer der am weitesten verbreiteten Tarife, auch bekannt als Kombiangebot (2play).

Außer bei der Telekom werden solche Anschlüsse über Voice-over-IP (VoIP) bereitgestellt. Das bedeutet: Sprache wird in ein digitales Signal umgewandelt und über die Datenleitung verschickt — daher auch der Begriff "Internet-Telefonie".

Die Telekom kann beide Varianten anbieten, weil sie die gesamte Leitung bis zum Kunden über das eigene Netz bereitstellt.

Ein Festnetz-Anschluss ist nicht zwingend nötig. Die meisten Mobilfunk-Flatrates erlauben kostenlose Anrufe ins Festnetz, weshalb reine Internettarife für viele Haushalte günstiger sind.

So wählen Sie die richtige Bandbreite

Die Frage nach der richtigen Bandbreite ist gerade für Anfänger schwer einzuschätzen. Die Einteilung "bis 3 Personen" oder "mehr als 3 Personen" orientiert sich an der Praxis: Ab mehr als 3 gleichzeitigen Nutzern reichen niedrige Bandbreiten nicht mehr aus.

In Deutschland gilt ein 6.000er-DSL-Anschluss (6 Mbit/s) als Standard — doch auch den gibt es nicht überall. Alle Nutzer im Netzwerk teilen sich die verfügbare Bandbreite. Sobald mehrere Personen gleichzeitig Filme streamen, Musik hören oder Daten übertragen, kann die Verbindung einbrechen.

Wer am Wohnort mehr als 6 Mbit/s verfügbar hat und den Anschluss mit mehreren Personen teilt, sollte diese Möglichkeit nutzen. Empfehlenswert sind Bandbreiten ab 16 Mbit/s oder gleich Breitband-Internet via VDSL oder Kabel.

Der beste Internetanbieter: Flatrate oder Datentarif

Viele DSL-Neulinge schauen zunächst auf Datentarife, weil diese im Monatspreis günstiger wirken. Ein Beispiel: Ein 4-Personen-Haushalt wählt einen Datentarif mit 15 GB Volumen. Ein Nutzer hört regelmäßig Musik über das Internet, ein anderer schaut einen einstündigen Film.

Das Volumen ist dann nach spätestens fünf Tagen aufgebraucht. Die Geschwindigkeit der Leitung wird gedrosselt (Drosselung = Reduzierung der Übertragungsrate nach Verbrauch des Volumens) oder der Anschluss komplett gesperrt. Nachbuchen ist möglich, aber deutlich teurer.

Für klassische DSL-Anschlüsse empfiehlt sich daher eine Flatrate. Die Anbieter haben auf die gestiegene Internetnutzung reagiert und Zeit- und Datentarife beim Festnetz nahezu vollständig aus dem Angebot genommen. Beim LTE-Mobilfunk gibt es hingegen immer eine Volumenbegrenzung: Nach Überschreiten wird die Geschwindigkeit gedrosselt, der Zugang bleibt aber nutzbar.

Internetanbieter finden: die beste Hardware

Bei einem Neuvertrag wird dem Kunden in fast allen Fällen die passende Hardware mitgeliefert. Dabei gibt es Fallstricke: Häufig kauft man den Router zu einem subventionierten Preis, der unter dem Herstellerpreis liegt.

Es gibt außerdem kostenfreie Hardware, die für die gesamte Vertragslaufzeit überlassen wird, sowie Miethardware. Bei Miethardware lohnt es sich nachzurechnen, ab welcher Laufzeit der Gesamtpreis höher liegt als bei einem Tarif mit Kauf-Hardware.

Die richtige Vertragslaufzeit wählen

Die Mindestvertragslaufzeit (= Mindestbindungsdauer eines Vertrags) beträgt in der Regel 24 Monate. Zunehmend erscheinen aber auch Tarife ganz ohne Mindestlaufzeit. Wer flexibel bleiben und schnell den Internetanbieter wechseln möchte, sollte einen Tarif ohne Laufzeitbindung wählen.

Ein Vertrag ohne Laufzeit erlaubt schnelles Reagieren auf neue Tarifangebote. Der Nachteil: höhere Anschlusskosten, nicht subventionierte Hardware oder ein Aufschlag auf die Grundgebühr. Bei 12 oder 24 Monaten Laufzeit profitieren Sie häufig von Online-Vorteilen, Grundgebühr-Rabatten oder Gutschriften.

Unser Tipp: Nutzen Sie Test-Angebote, die sich meist 30 Tage lang prüfen lassen. Hält der Anbieter seine Versprechen, steht einem Laufzeitvertrag und den damit verbundenen Vorteilen nichts im Weg.

Kostenlose Beratung zum besten Internetanbieter

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Häufig gestellte Fragen zum Internetanbieter finden

Bei mehr als 3 Nutzern empfehlen wir einen DSL-Tarif mit mehr als 20 Mbit/s Bandbreite. Bei kleineren Haushalten sollte die Bandbreite mindestens 16 Mbit/s betragen. Die Bandbreite wird unter allen Nutzern im Netzwerk aufgeteilt.

Ein Komplettanschluss kombiniert Internet und Festnetz-Telefonie. Außer bei der Telekom werden solche Anschlüsse über Voice-over-IP (VoIP) bereitgestellt: Die Sprache wird in ein digitales Signal umgewandelt und über die Datenleitung verschickt.

Für klassische DSL-Anschlüsse empfehlen wir eine Flatrate, da Datentarife schnell aufgebraucht sind. Beim LTE-Mobilfunk gibt es immer eine Volumenbegrenzung — nach Überschreiten wird die Geschwindigkeit gedrosselt, der Zugang bleibt aber nutzbar.

Üblich sind 24 Monate. Wer flexibel bleiben möchte, wählt einen Vertrag ohne Mindestlaufzeit — dafür sind die Anschlusskosten meist höher. Bei 12 oder 24 Monaten Laufzeit profitieren Sie von Online-Vorteilen und Rabatten. Test-Angebote über 30 Tage sind eine gute Möglichkeit zur Prüfung.