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Gerät beim DSL-Router (Modem + Router kombiniert)
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Status-LEDs am Speedport 200 (Power, LAN, DSL)
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LAN-Anschlüsse an der AVM FRITZ!Box 7390
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WLAN-Router-Varianten: mit oder ohne internes DSL-Modem

Modem vs. Router auf einen Blick

  • DSL-Modem: Netzabschlussgerät für den Breitbandzugang (NTBBA), nicht zu verwechseln mit dem NTBA für ISDN-Anschlüsse.
  • Kabel-Router: Verteiler, der mehreren Rechnern die Nutzung der Breitbandverbindung ermöglicht.
  • DSL-Router: Kombination aus DSL-Modem und Kabel-Router — „Router mit eingebautem DSL-Modem".
  • WLAN-Router: Drahtloses Netzwerk per Funksignal oder LAN, Reichweite über mehrere Etagen möglich.

Worauf Sie achten sollten

  • Ein DSL-Router spart Strom, da nur ein Gerät benötigt wird.
  • Bei einem Defekt bricht jedoch das gesamte Netzwerk und die Internetverbindung zusammen.
  • Kabel-Router unterscheiden sich vor allem in Übertragungsgeschwindigkeit und Anzahl der LAN-Anschlüsse.
  • Rechner ohne internes WLAN-Modul benötigen einen WLAN-Stick oder eine direkte LAN-Verbindung.

Was ist ein DSL-Modem?

Das ist die einfachste Ausführung, womit der DSL-Internetzugang möglich wird. Das DSL-Modem dient als ein Netzabschlussgerät für den Breitbandzugang (NTBBA). Bitte nicht verwechseln mit dem NTBA, der für ISDN-Anschlüsse verwendet wird. Das DSL-Modem wird meist direkt an den PC oder Laptop angeschlossen.

Es empfängt die Signale, die vom Splitter als DSL-Signal erkannt und weitergeleitet werden. Das DSL-Modem kommt in klassischer Kastenform, meist mit ein paar Status-LEDs von vorne oder oben, die aktuelle Verbindungen anzeigen. Im Bild handelt es sich um einen Speedport 200, bei diesem Modell sind es 3 LEDs, die folgende Informationen anzeigen.

  1. Power-LED
  2. LAN-LED
  3. DSL-LED
Frontansicht eines Speedport 200 DSL-Modems mit den drei Status-LEDs Power, LAN und DSL
Speedport 200: Frontansicht mit Power-, LAN- und DSL-LED.

Auf der Rückseite befinden sich dann die Anschlüsse, um das DSL-Modem mit dem Splitter und dem PC zu verbinden.

  1. DSL-Buchse
  2. LAN-Buchse
  3. Strom-Buchse
  4. Power-Knopf
Rückseite eines Speedport 200 DSL-Modems mit DSL-, LAN- und Strom-Buchse sowie Power-Knopf
Speedport 200: Rückseite mit DSL-, LAN- und Strom-Buchse sowie Power-Knopf.

Man sieht auch auf den Bildern, wie einfach ein reines DSL-Modem ist. Trotzdem stellt es einen Internetzugang über die gesamte Bandbreite zur Verfügung.

Kabel-Router: einfach erklärt

Neben einem direkten DSL-Anschluss gibt es auch die Variante über einen Kabel-Router (Verteiler), damit ermöglicht man gleich mehreren Rechnern die Nutzung der Breitbandverbindung. Die Verbindung zwischen Router und DSL-Modem erfolgt per Netzwerkkabel. Vom Router aus stellt man die Verbindung ebenfalls mit jeweils einem separaten Netzwerkkabel zu den einzelnen Rechnern her.

Kabel-Router unterscheiden sich meist nur in Sachen Übertragungsgeschwindigkeit und Anzahl der LAN-Anschlüsse. Ein Router dient zum Aufbau eines kleinen bis mittleren Netzwerks. DSL-Anschluss mit zusätzlichem Router (mehrere PCs oder Nutzer im Netzwerk).

Anschluss eines WLAN-Routers an das DSL-Modem per Netzwerkkabel
Verbindung zwischen DSL-Modem und Kabel-Router per Netzwerkkabel.

Was ist ein DSL-Router?

Der DSL-Router ist eine Kombination aus DSL-Modem und Kabel-Router. Also 2 Geräte in einem — man kann dann meistens lesen: „Router mit eingebautem DSL-Modem". Man benötigt nur ein Gerät, um eine DSL-Verbindung herzustellen, die alle Rechner im Netzwerk gemeinsam nutzen können.

Dadurch spart man einen zusätzlichen Stromverbraucher. Nachteil: Sollte das Gerät einen Defekt haben, bricht das gesamte Netzwerk und auch die Internetverbindung zusammen.

Hinweis: Mit einem DSL-Router benötigen Sie nur ein Gerät für Internetzugang und Verteilung. Bei einem Defekt fällt allerdings das gesamte Netzwerk aus.

WLAN-Router (Wireless LAN): Definition

Die meisten Haushalte mit Internetverbindung haben bereits einen solchen WLAN-Router (Wireless LAN, drahtloses Netzwerk) daheim. Er ist die bequemste Variante, um möglichst viele Räume mit Breitband-Internet zu versorgen.

Das ganze funktioniert entweder per LAN-Verbindung oder via Funksignal. Die Reichweite geht je nach Begebenheit sogar über mehrere Etagen.

Die anzuschließenden Rechner müssen allerdings über ein WLAN-Modul (intern) oder einen WLAN-Stick (extern) verfügen. Die internen Module sind meist im Laptop, Netbook, Tablet oder in Smartphones verbaut. Ein Desktop-PC muss meist mit WLAN-Stick bestückt werden oder über eine direkte LAN-Verbindung verbunden sein.

Hinweis: Es gibt zwei Varianten des WLAN-Routers — mit internem DSL-Modem und ohne.

WLAN-Router mit und ohne DSL-Modem

Da es sich um die am häufigsten genutzte Hardware handelt, schauen wir uns diese genauer an. Der WLAN-Router und das Telefon werden an den Splitter angeschlossen. Das ist aber nur noch bei einem analogen Standard-Telekom-Anschluss nötig.

Bei einem digitalen beziehungsweise modernen Telefonanschluss (Voice-over-IP, kurz VoIP) kann man den WLAN-Router mit internem DSL-Modem direkt an die Telefondose anschließen. Das Telefon wird dann über den WLAN-Router angeschlossen und dient als komplette Telefonanlage, meist mit allen ISDN-Funktionen.

Modem vs. Router: Anschlüsse im Detail

Damit Sie sich auch gut zurechtfinden, haben wir Ihnen unten die Router beschriftet. Erfahren Sie, wo sich was an dem Router befindet.

Frontansicht — AVM FRITZ!Box 7390

Frontansicht der AVM FRITZ!Box 7390 mit nummerierten LEDs und Tastern
  1. Power/DSL-LED
  2. Internet-LED
  3. Festnetz-LED
  4. WLAN-LED
  5. Info-LED
  6. FON 1
  7. FON 2
  8. DECT-Taster
  9. WLAN-Taster

Rückansicht — AVM FRITZ!Box 7390

Rückansicht der AVM FRITZ!Box 7390 mit allen nummerierten Anschlüssen
  1. DSL/TEL
  2. FON 1 + 2
  3. FON So
  4. USB
  5. LAN 1-4
  6. Power
  7. USB

Der Unterschied zwischen den einzelnen Geräten sollte damit klar sein — auch als DSL-Einsteiger sollten Sie nun die passende Hardware für sich finden können.

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Häufig gestellte Fragen zu DSL-Modem und DSL-Router

Ein DSL-Modem ist ein kastenförmiges Netzabschlussgerät für den Breitbandzugang und ermöglicht somit den Internetzugang. Ein DSL-Router ist die Kombination aus einem solchen DSL-Modem und einem Kabel-Router, der als Verteiler des Internetzugangs vom DSL-Modem dient.

Das DSL-Modem dient als Netzabschlussgerät für den Breitbandzugang (NTBBA). Es ist nicht mit dem NTBA zu verwechseln, der für ISDN-Anschlüsse verwendet wird.

Beim Speedport 200 sind es 3 LEDs: die Power-LED, die LAN-LED und die DSL-LED. Sie zeigen die aktuelle Verbindung an.

Vorteil: Man benötigt nur ein Gerät und spart einen zusätzlichen Stromverbraucher. Nachteil: Sollte das Gerät einen Defekt haben, bricht das gesamte Netzwerk und auch die Internetverbindung zusammen.

Bei einem digitalen beziehungsweise modernen Telefonanschluss (Voice-over-IP) kann man den WLAN-Router mit internem DSL-Modem direkt an die Telefondose anschließen. Der Splitter ist nur noch bei einem analogen Standard-Telekom-Anschluss nötig.

Die anzuschließenden Rechner müssen über ein WLAN-Modul (intern) oder einen WLAN-Stick (extern) verfügen. Interne Module sind meist in Laptop, Netbook, Tablet oder Smartphones verbaut. Ein Desktop-PC muss meist mit WLAN-Stick bestückt werden oder über eine direkte LAN-Verbindung verbunden sein.