Kinderschutz im Internet: Wie sicher surft unser Nachwuchs?

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Zwei Kinder schweben um einen Laptop mit Kinderschutz

Nutzen Sie einen Kinderschutz fĂŒrs Internet? Mittlerweile gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie Sie die OnlineaktivitĂ€ten Ihrer Kinder im Netz ĂŒberprĂŒfen und einschrĂ€nken können. Einen umfassenden Schutz bieten Ihnen zudem die Sicherheitspakete der Telekom. Erfahren Sie nachfolgend mehr, welche Apps, Einstellungen und Softwares vertrauenswĂŒrdig zum Schutz der Kleinen beitragen.

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Wozu dient ein Kinderschutz im Internet?

Was bedeutet Kinderschutz/Jugendschutz im Internet? Im Internet soll ein Kinderschutz dazu dienen, den Zugriff auf unangemessene Webseiten und Dateien einzuschrÀnken. Hierbei handelt es sich meistens um nicht altersgerechte, pornografische oder gewaltverherrlichende Informationen. Hierzu werden spezielle Programme auf den EndgerÀten installiert oder Einstellungen vorgenommen, die die jungen Nutzer an einem Aufruf bestimmter Webseiten hindern.

Graues Schloss

Die meisten Menschen denken bei Kinderschutz primĂ€r an pornografische Inhalte, doch das Internet ist mittlerweile um einiges vielfĂ€ltiger als das. Online-Inhalte begleiten uns ĂŒber den Tag hinweg. So stoßen Ihre Kinder beim Surfen vielleicht auf Nachrichten ĂŒber schwere UnfĂ€lle oder Kriegsmeldungen, die sie lieber nicht sehen sollten.

Der Sinn eines Kinderschutzes bzw. einer Jugendschutzsperre ist also vor allem die sorglose Kontrolle ĂŒber Inhalte, die Ihre Kinder ohne Ihre Anwesenheit durchstöbern.

Kinderschutz im Internet: So geht's!

Zu Beginn steht die Kommunikation Suchen Sie zunĂ€chst ein GesprĂ€ch mit Ihrem Kind auf Augenhöhe. KlĂ€ren Sie es ĂŒber Themen wie Cyber-Mobbing, illegale Downloads sowie Datenschutz-Richtlinien und deren Folgen so gut wie möglich auf und besprechen Sie sicherheitsbezogene Schritte am besten gemeinsam. Durch das HeranfĂŒhren bzw. Schaffen eines Bewusstseins fĂŒr diese Themen können die psychischen Auswirkungen solcher Inhalte reduziert werden.

Wie bereits erwĂ€hnt, gibt es neben speziellen Apps auch Browsereinstellungen, die Sie zum Schutz Ihrer Kinder vornehmen können. Erfahren Sie nachfolgend mehr ĂŒber die besten Optionen.

1. Spezielle Kindersuchmaschinen

Sie haben die Möglichkeit, die Einstellungen im Browser fĂŒr Ihr Kind zu Ă€ndern. Stellen Sie z. B. eine spezielle Suchmaschine mit Kinderschutz ein. Die bekanntesten sind: www.fragfinn.de oder www.blinde-kuh.de.

Öffnen Sie hierzu die Einstellungen Ihres Browsers und navigieren Sie zum Bereich "Suchmaschine". Unter "Suchmaschinen und die Websitesuche verwalten" o. Ä. können Sie die Kindersuchmaschine hinzufĂŒgen und als Standard festlegen.

2. Bestimmte Seiten sperren

Eine weitere Möglichkeit ist, den Zugriff auf spezielle Seiten zu sperren. Hierzu eignen sich bspw. soziale Medien oder Pornoseiten. Obwohl eine Anmeldung dort nur ab einem bestimmten Alter möglich ist, kann diese HĂŒrde von Kindern dennoch leicht umgangen werden.

Wenn Sie Google Chrome als Standard-Browser verwenden, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. FĂŒgen Sie kostenlos die Chrome Erweiterung SiteBlock zu Ihrem Chrome Browser hinzu.
  2. Öffnen Sie ĂŒber die drei Punkte rechts oben das MenĂŒ und navigieren Sie zu Einstellungen.
  3. Gehen Sie zum Bereich "Erweiterungen"
  4. Suchen Sie in der Liste oder ĂŒber die Suchleiste nach der Erweiterung "SiteBlock" und klicken Sie auf "Details".
  5. Klicken Sie auf die SchaltflÀche "Optionen" und tragen Sie in das Textfeld alle Webseiten ein, die Sie sperren möchten.
  6. BestÀtigen Sie Ihre Eingabe durch klicken auf "Save Options".

3. Kinderschutz Apps fĂŒr Android

Wer nicht nur den Laptop oder PC sicher machen möchte, sondern auch Smartphone und Tablet, der kann zusĂ€tzlich zu den GerĂ€teeinstellungen auch spezielle Apps mit einer Kindersicherung installieren. ZunĂ€chst lassen sich die Werkseinstellungen des GerĂ€tes mit einem PIN verschlĂŒsseln, sodass keine Änderungen durch Ihr Kind vorgenommen werden können. Auch Fragen zur Zahlungsmethode oder benötigten Apps können Sie sich stellen.

Tipp Im Google Play Store (Android) kann ein spezieller Jugendschutz mit Altersfreigabe eingestellt werden. Dies gelingt ebenfalls mithilfe eines Eltern-PINs. Dadurch sieht der Nachwuchs lediglich dem Alter entsprechende Inhalte im Play Store. Die Einstellungen werden separat fĂŒr Apps, Streams und Videos vorgenommen und fĂŒr Musikfreigaben dient eine sogenannte "Blacklist". Der unkontrollierte Kauf von Apps kann im App Store oder den GerĂ€teeinstellungen durch die Deaktivierung der Zahlungsmethode vermieden werden.

Durch eine Kinderschutz App (wie zum Beispiel Google Family Link) können Sie den Zugriff vom GerĂ€t Ihres Kindes auf App-Downloads, App-Berechtigungen und auch Google Suchanfragen prĂŒfen und ggf. blockieren. DarĂŒber hinaus können Sie auch eine ZeitbeschrĂ€nkung fĂŒr eine automatische Sperre festlegen. Nicht zuletzt lĂ€sst sich eine Standort-Ermittlung des GerĂ€ts Ihres Kindes einstellen.

Vor- und Nachteile der Kinderschutz App
Vorteile Nachteile
  • Kostenloser Zugang
  • Fernzugriff auf AktivitĂ€ten des Kindes möglich
  • Theoretisch fĂŒr Apple- und Android-GerĂ€te
  • Umfangreicher, seriöser Schutz
    • Google Konto fĂŒr Eltern und Kind erforderlich
    • Komplexe Einrichtung durch zwei App-Varianten
    • Daten liegen auf Google-Server
    • EinschrĂ€nkungen können mit Tricks umgangen werden
    • Ggf. untauglich auf iOS

    Sie sehen also, Ă€ltere Kinder können mithilfe einer kurzen Recherche schnell Schwachstellen der App identifizieren. Leider ist auf iOS scheinbar nur die Eltern-Version verfĂŒgbar. Alternativ haben Apple-GerĂ€te allerdings die integrierte Bildschirmzeit-Funktion, mit welcher Ă€hnliche Einstellungen vorgenommen werden können.

    4. Kinderschutz Funktion fĂŒr iPhone

    Die Voraussetzung hierfĂŒr ist, dass Ihr Kind eine eigene Apple-ID hat. So gehen Sie fĂŒr iOS GerĂ€te vor, um die Kindersicherung zu aktivieren:

    1. Öffnen Sie Ihre Apple-ID-Einstellungen und fĂŒgen Sie das Konto Ihres Kindes unter Familienfreigabe hinzu.
    2. Öffnen Sie die Funktion "Bildschirmzeit" und wĂ€hlen Sie das GerĂ€t Ihres Kindes. Dort aktivieren Sie die Einstellungen der Kindersicherung.
    3. Richten Sie Rechte fĂŒr App Store KĂ€ufe, Downloads oder blockierte Apps ein. Sie können außerdem eine Altersfreigabe fĂŒr Serien und Filme einstellen & die AktivitĂ€ten des Kindes verfolgen. Auch die Siri-Suche kann eingeschrĂ€nkt werden.

    Wie schon bei der Android-App ist auch hier der Fernzugriff auf die AktivitÀten Ihres Kindes sowie eine Standortermittlung möglich. Ein weiterer Vorteil ist die Speicherung der Daten bei einem GerÀtewechsel, da zur Identifizierung lediglich die Apple-IDs verwendet werden. Es ist somit kein App-Download vonnöten.

    Kritisiert werden könnte auch hier die Speicherung der Daten in der Apple iCloud. Auch berichten Nutzer von einer anfĂ€nglichen Schwierigkeit der Einrichtung, hierbei handelt es sich jedoch um eine einmalige HĂŒrde.

    Kinderschutz im Internet: Welche Regelungen gibt es in Deutschland?

    Frau in gelb schaut fragend in die Luft

    Wissen Sie, welche gesetzlichen Vorschriften es in Deutschland fĂŒr den Kinderschutz im Internet gibt?

    Laut Gesetz mĂŒssen Anbieter von Streaming-Plattformen und Spiele-Diensten sicherstellen, dass ihre Inhalte online eine entsprechende Alterskennzeichnung aufweisen. Zudem soll eine Altersfreigabe fĂŒr diese Inhalte vorliegen.

    Mit der Altersfreigabe bzw. FSK-Kennzeichnung wird jedoch keine pĂ€dagogische Empfehlung ausgesprochen, denn die AusschĂŒsse richten sich lediglich nach den gesetzlichen Vorgaben. Aktuell gibt es in Deutschland fĂŒnf FSK-Stufen.

    Letztendlich ist die Gefahr fĂŒr das Umgehen der Altersbegrenzungen sehr hoch. Hier bleibt Ihnen als Eltern nur auf das Bewusstsein und die gewissenhaften Handlungen Ihrer Kinder zu vertrauen

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    Telekom Sicherheitspakete und Jugendschutz im Internet

    Goldener SchlĂŒsselbund mit Haus und drei SchlĂŒsseln

    Die Deutsche Telekom bietet Kunden einerseits spezielle familienfreundliche Tarife an, die unter anderem eine sichere E-Mail-Adresse mit Spam-Schutz fĂŒr Ihr Kind beinhalten.

    DarĂŒber hinaus stellt die Telekom ein "digitales Schutzpaket" zur VerfĂŒgung, welches Gefahren im Internet wie Hackerangriffen, Cybermobbing und Datenmissbrauch vorbeugt. Das Paket beinhaltet eine Vielfalt weiterer Serviceleistungen, die Sie auf der Telekom Infoseite entdecken. Sie erwerben das Paket bereits fĂŒr 9,95 €/mtl.

    Einen Rundum-Schutz soll auch das "Sicherheitspaket Komplett" der Telekom bieten. Dabei erhalten Sie die Sicherheitssoftware "Norton" zum Schutz Ihres PCs/Tablets/Smartphones. Die Mindestvertragslaufzeit betrÀgt 3 Monate, wobei der erste Monat gratis ist.

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