5

FSK-Stufen in Deutschland

4

Schutz-Methoden im Überblick

9,95 €

Telekom Digital Schutzpaket / Monat

3

Monate Mindestlaufzeit Komplett

Wozu dient ein Kinderschutz im Internet?

Was bedeutet Kinderschutz/Jugendschutz im Internet? Im Internet soll ein Kinderschutz dazu dienen, den Zugriff auf unangemessene Webseiten und Dateien einzuschränken. Hierbei handelt es sich meistens um nicht altersgerechte, pornografische oder gewaltverherrlichende Informationen. Hierzu werden spezielle Programme auf den Endgeräten installiert oder Einstellungen vorgenommen, die die jungen Nutzer an einem Aufruf bestimmter Webseiten hindern.

Die meisten Menschen denken bei Kinderschutz primär an pornografische Inhalte, doch das Internet ist mittlerweile um einiges vielfältiger als das. Online-Inhalte begleiten uns über den Tag hinweg. So stoßen Ihre Kinder beim Surfen vielleicht auf Nachrichten über schwere Unfälle oder Kriegsmeldungen, die sie lieber nicht sehen sollten.

Der Sinn eines Kinderschutzes bzw. einer Jugendschutzsperre ist also vor allem die sorglose Kontrolle über Inhalte, die Ihre Kinder ohne Ihre Anwesenheit durchstöbern.

Mögliche Risiken: nicht altersgerechte Inhalte, pornografische Webseiten, Gewaltdarstellungen, Nachrichten über schwere Unfälle und Kriegsmeldungen.

VPN Angebot von Surfshark sichern 👉

Zum Online Angebot* Werbung

Kinderschutz im Internet: So geht's!

Zu Beginn steht die Kommunikation: Suchen Sie zunächst ein Gespräch mit Ihrem Kind auf Augenhöhe. Klären Sie es über Themen wie Cyber-Mobbing, illegale Downloads sowie Datenschutz-Richtlinien und deren Folgen so gut wie möglich auf und besprechen Sie sicherheitsbezogene Schritte am besten gemeinsam. Durch das Heranführen bzw. Schaffen eines Bewusstseins für diese Themen können die psychischen Auswirkungen solcher Inhalte reduziert werden.

Wie bereits erwähnt, gibt es neben speziellen Apps auch Browsereinstellungen, die Sie zum Schutz Ihrer Kinder vornehmen können. Erfahren Sie nachfolgend mehr über die besten Optionen.

1. Spezielle Kindersuchmaschinen

Sie haben die Möglichkeit, die Einstellungen im Browser für Ihr Kind zu ändern. Stellen Sie z. B. eine spezielle Suchmaschine mit Kinderschutz ein. Die bekanntesten sind: www.fragfinn.de oder www.blinde-kuh.de.

Öffnen Sie hierzu die Einstellungen Ihres Browsers und navigieren Sie zum Bereich „Suchmaschine". Unter „Suchmaschinen und die Websitesuche verwalten" o. Ä. können Sie die Kindersuchmaschine hinzufügen und als Standard festlegen.

2. Bestimmte Seiten sperren

Eine weitere Möglichkeit ist, den Zugriff auf spezielle Seiten zu sperren. Hierzu eignen sich bspw. soziale Medien oder Pornoseiten. Obwohl eine Anmeldung dort nur ab einem bestimmten Alter möglich ist, kann diese Hürde von Kindern dennoch leicht umgangen werden.

Wenn Sie Google Chrome als Standard-Browser verwenden, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Fügen Sie kostenlos die Chrome-Erweiterung SiteBlock hinzu;
  2. Öffnen Sie über die drei Punkte rechts oben das Menü und navigieren Sie zu „Einstellungen";
  3. Gehen Sie zum Bereich „Erweiterungen";
  4. Suchen Sie in der Liste oder über die Suchleiste nach der Erweiterung „SiteBlock" und klicken Sie auf „Details";
  5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Optionen";
  6. Bestätigen Sie Ihre Eingabe durch Klicken auf „Save Options".

3. Kinderschutz-Apps für Android

Wer nicht nur den Laptop oder PC sicher machen möchte, sondern auch Smartphone und Tablet, der kann zusätzlich zu den Geräteeinstellungen auch spezielle Apps mit einer Kindersicherung installieren. Zunächst lassen sich die Werkseinstellungen des Gerätes mit einem PIN verschlüsseln, sodass keine Änderungen durch Ihr Kind vorgenommen werden können. Auch Fragen zur Zahlungsmethode oder benötigten Apps können Sie sich stellen.

Im Google Play Store (Android) kann ein spezieller Jugendschutz mit Altersfreigabe eingestellt werden. Dies gelingt ebenfalls mithilfe eines Eltern-PINs. Dadurch sieht der Nachwuchs lediglich dem Alter entsprechende Inhalte im Play Store.

Die Einstellungen werden separat für Apps, Streams und Videos vorgenommen; für Musikfreigaben dient eine sogenannte „Blacklist". Der unkontrollierte Kauf von Apps kann im App Store oder den Geräteeinstellungen durch die Deaktivierung der Zahlungsmethode vermieden werden.

Durch eine Kinderschutz-App (wie zum Beispiel Google Family Link) können Sie den Zugriff vom Gerät Ihres Kindes auf App-Downloads, App-Berechtigungen und auch Google-Suchanfragen prüfen und ggf. blockieren. Sie können außerdem eine Zeitbeschränkung für eine automatische Sperre festlegen sowie eine Standortermittlung des Geräts Ihres Kindes einstellen.

Vor- und Nachteile der Kinderschutz-App
Vorteile Nachteile
  • Kostenloser Zugang;
  • Fernzugriff auf Aktivitäten des Kindes möglich;
  • Theoretisch für Apple- und Android-Geräte;
  • Umfangreicher, seriöser Schutz.
  • Google-Konto für Eltern und Kind erforderlich;
  • Komplexe Einrichtung durch zwei App-Varianten;
  • Daten liegen auf Google-Servern;
  • Einschränkungen können mit Tricks umgangen werden;
  • Ggf. untauglich auf iOS.

Ältere Kinder können mithilfe einer kurzen Recherche Schwachstellen der App identifizieren. Auf iOS ist scheinbar nur die Eltern-Version verfügbar. Alternativ haben Apple-Geräte die integrierte Bildschirmzeit-Funktion, mit welcher ähnliche Einstellungen vorgenommen werden können.

4. Kinderschutz-Funktion für iPhone

Die Voraussetzung hierfür ist, dass Ihr Kind eine eigene Apple-ID hat. So gehen Sie für iOS-Geräte vor, um die Kindersicherung zu aktivieren:

  1. Öffnen Sie Ihre Apple-ID-Einstellungen und fügen Sie das Konto Ihres Kindes unter „Familienfreigabe" hinzu;
  2. Öffnen Sie die Funktion „Bildschirmzeit";
  3. Richten Sie Rechte für App-Store-Käufe, Downloads oder blockierte Apps ein. Sie können außerdem eine Altersfreigabe für Serien und Filme einstellen und die Aktivitäten des Kindes verfolgen. Auch die Siri-Suche kann eingeschränkt werden.

Wie schon bei der Android-App ist auch hier der Fernzugriff auf die Aktivitäten Ihres Kindes sowie eine Standortermittlung möglich. Ein weiterer Vorteil ist die Speicherung der Daten bei einem Gerätewechsel, da zur Identifizierung lediglich die Apple-IDs verwendet werden. Ein App-Download ist nicht erforderlich.

Kritisiert werden könnte die Speicherung der Daten in der Apple iCloud. Nutzer berichten zudem von einer anfänglich aufwendigen Einrichtung; nach dem ersten Setup entfällt diese Hürde jedoch.

Kinderschutz im Internet: Welche Regelungen gibt es in Deutschland?

Wissen Sie, welche gesetzlichen Vorschriften es in Deutschland für den Kinderschutz im Internet gibt?

Laut Gesetz müssen Anbieter von Streaming-Plattformen und Spiele-Diensten sicherstellen, dass ihre Inhalte online eine entsprechende Alterskennzeichnung aufweisen. Zudem soll eine Altersfreigabe für diese Inhalte vorliegen.

Mit der Altersfreigabe bzw. FSK-Kennzeichnung wird jedoch keine pädagogische Empfehlung ausgesprochen, denn die Ausschüsse richten sich lediglich nach den gesetzlichen Vorgaben. Aktuell gibt es in Deutschland fünf FSK-Stufen.

Hinweis: Die Gefahr, dass Kinder Altersbegrenzungen umgehen, bleibt hoch. Als Eltern können Sie das Risiko durch offene Gespräche und technische Schutzmaßnahmen reduzieren, jedoch nie vollständig ausschließen.

Telekom Sicherheitspakete und Jugendschutz im Internet

Wir erhalten ggf. eine Provision, wenn Sie über uns abschließen. Das beeinflusst weder unser Ranking noch unsere Bewertung.

Die Deutsche Telekom bietet Kunden einerseits spezielle familienfreundliche Tarife an, die unter anderem eine sichere E-Mail-Adresse mit Spam-Schutz für Ihr Kind beinhalten.

Die Telekom stellt außerdem ein „Digitales Schutzpaket" zur Verfügung, welches Gefahren im Internet wie Hackerangriffen, Cybermobbing und Datenmissbrauch vorbeugt. Das Paket beinhaltet eine Vielfalt weiterer Serviceleistungen, die Sie auf der Telekom-Infoseite entdecken. Sie erwerben das Paket bereits für 9,95 €/Monat.

Einen Rundum-Schutz soll auch das „Sicherheitspaket Komplett" der Telekom bieten. Dabei erhalten Sie die Sicherheitssoftware Norton zum Schutz Ihres PCs, Tablets oder Smartphones. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 3 Monate, wobei der erste Monat gratis ist.

Sind Sie sich unsicher, welche Option die beste für Ihre Bedürfnisse ist? Unsere Experten von DSL-Ratgeber beraten Sie telefonisch Montag bis Freitag von 08:00 bis 19:00 Uhr.

089 380 353 81

VPN Angebot von Surfshark sichern 👉

Zum Online Angebot* Werbung

Häufig gestellte Fragen zum Kinderschutz im Internet

Ein Kinderschutz im Internet dient dazu, den Zugriff auf unangemessene Webseiten und Dateien einzuschränken – meist nicht altersgerechte, pornografische oder gewaltverherrlichende Informationen. Spezielle Programme oder Einstellungen hindern junge Nutzer am Aufruf bestimmter Webseiten.

Es gibt vier zentrale Optionen: spezielle Kindersuchmaschinen wie fragfinn.de oder blinde-kuh.de, das Sperren bestimmter Seiten (z. B. via SiteBlock in Chrome), Kinderschutz-Apps für Android (z. B. Google Family Link) und die integrierte Kinderschutz-Funktion (Bildschirmzeit) für iPhone.

Aktuell gibt es in Deutschland fünf FSK-Stufen. Anbieter von Streaming-Plattformen und Spiele-Diensten müssen ihre Inhalte mit entsprechender Alterskennzeichnung versehen.

Das Digitale Schutzpaket der Telekom ist bereits für 9,95 €/Monat erhältlich. Es schützt vor Hackerangriffen, Cybermobbing und Datenmissbrauch. Das „Sicherheitspaket Komplett" enthält die Norton-Sicherheitssoftware mit 3 Monaten Mindestlaufzeit, wobei der erste Monat gratis ist.