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Anbieter in Deutschland
99 %
der Haushalte versorgbar
ab 20 €
Monatspreis (Congstars)
200 GB
max. Datenvolumen Congstars
Welche DSL Funk Anbieter gibt es?
In Deutschland gibt es insgesamt fünf DSL Funk Anbieter:
- Congstars
- Die Deutsche Telekom
- Freenet
- Bei O2 Telefonica
- Vodafone
| Anbieter | Datenvolumen | Preis (monatlich) |
|---|---|---|
| Congstars | bis zu 200 GB | ab 20 € |
| Deutsche Telekom | bis zu unbegrenztes Datenvolumen | ab 39,95 € |
| Freenet | bis zu unbegrenztes Datenvolumen | ab 29,99 € |
| O2 Telefonica | bis zu unbegrenztes Datenvolumen | ab 29,99 € |
| Vodafone | bis zu unbegrenztes Datenvolumen | ab 34,99 € |
Stand: September 2024
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Welche Voraussetzungen müssen für DSL Funk erfüllt werden?
DSL Funk kann ohne großen Aufwand eingerichtet werden. Einzige Voraussetzung ist, dass Kunden und Kundinnen, die sich für einen Anbieter und ein entsprechendes Angebot entschieden haben, einen speziellen Router besitzen. Diese verfügen über ein Funkmodul, mit dem das Internet empfangen werden kann.
In der Regel wird der Router von dem Anbieter mitgeliefert. In einigen Fällen muss allerdings ein monatlicher Mietpreis gezahlt werden. Alternativ kann der Kunde bzw. die Kundin das Gerät auch im Einzelhandel kaufen. Beispielsweise gibt es FRITZ!Boxen, die die Voraussetzungen für DSL Funk erfüllen.
Je nach Standort kann es notwendig sein, eine Außenantenne am Gebäude anzubringen. Dies ist dann der Fall, wenn der Sendemast für DSL Funk weit entfernt ist. Ohne einen solchen Sendemast kann es dann Störungen geben. Doch auch diese Hardware wird von vielen DSL Funk Anbietern zu einem günstigen Preis angeboten. In einigen Fällen ist die Antenne sogar im DSL Funk Angebot enthalten.
Gut zu wissen: Die DSL Funk Verfügbarkeit ist mittlerweile sehr gut. Aktuell können 99 % der Haushalte in Deutschland mit DSL Funk versorgt werden. Einige Anbieter wie z.B. Vodafone und die Deutsche Telekom können fast flächendeckend 4G bereitstellen.
Welche Vor- und Nachteile hat DSL-Funk?
Der wichtigste Vorteil von DSL Funk ist, dass auch Regionen in Deutschland, die bislang nicht mit DSL versorgt werden konnten, nun Zugriff auf das Highspeed-Internet haben können. Denn wie bereits erwähnt, ist DSL Funk fast flächendeckend verfügbar. Zudem lässt sich die DSL-Lösung schnell und einfach installieren. So haben Kunden und Kundinnen bereits wenige Tage nach der Bestellung Zugriff auf das funkbasierte Internet.
Allerdings birgt DSL Funk auch einige Nachteile. So ist der Internetzugang nicht immer unbegrenzt nutzbar und teilweise auf 100 oder 200 GB im Monat limitiert. Kunden und Kundinnen, die dieses Datenvolumen überschreiten, haben für den Rest des Monats kein Highspeed mehr und sind somit deutlich langsamer im Internet unterwegs.
Des Weiteren hat DSL Funk den Nachteil, dass es anfällig für Störungen ist. Bereits eine eingeschränkte Sichtverbindung, z.B. durch Bäume oder andere Häuser, kann die Internetverbindung stören.
Vorteile von DSL Funk
- Ist in Deutschland fast flächendeckend verfügbar
- Lässt sich schnell und unkompliziert installieren
Worauf achten
- Datenvolumen ist nicht immer unbegrenzt verfügbar
- Ist anfällig für Störungen
Ist DSL Funk gesundheitsschädlich?
Die Mobilfunk-Immissionen steigen hierzulande trotz Ausbau der DSL Funkanlagen nicht signifikant an. Zu diesem Ergebnis gelangt nun eine bundesweite Studie vom Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST), welche vom Informationszentrum Mobilfunk e.V. (IZMF) in Auftrag gegeben wurde.
Für diese Studie wurden an insgesamt 16 Orten im gesamten Bundesgebiet entsprechende Messgeräte aufgestellt. Die Messungen fanden hierbei an 91 unterschiedlichen Punkten statt.
Wie funktioniert DSL über Funk? Bei DSL Funk, auch Funkinternet genannt, wird das Internet statt über Kabel, über Funkwellen in der Luft hergestellt. Man spricht hier auch von Richtfunk, weil hier zwei Antennen direkt aufeinander ausgerichtet sind und auf diese Weise die Daten übertragen werden. Dies ist jedoch auch der Grund dafür, dass DSL Funk besonders störanfällig ist.
Im Resultat konnte beobachtet werden, dass es in fünf Ortschaften einen leichten Anstieg der Strahlungs-Mehrbelastung durch den LTE-Funk im Vergleich zu UMTS und GSM gibt. Allerdings fällt dieser den Angaben zufolge gemessen an den Grenzwerten, die in Deutschland gelten, recht gering aus. An den weiteren 86 Messpunkten, so der IZMF weiter, lag der Wert mitunter wesentlich unter den zehn Prozent.
Höchster Messwert in Jena, geringster in Hanau
Bei der Auswahl der Orte für die Messreihe setzten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen auf Orte, an denen die Strahlungswerte hoch erwartet wurden. Diese befanden sich dabei den Angaben zufolge direkt bei Kindergärten, Schulen und Wohngebieten.
Das sind Orte, die die Menschen besonders interessieren, erklärt die IZMF-Geschäftsführerin Dagmar Wiebusch.
Der höchste Wert wurde demnach in Jena gemessen. Hier lag er bei 13,53 Prozent des Feldstärke-Grenzwertes. Am geringsten hingegen war das Ergebnis eines Messpunktes in Hanau, wo die DSL Funk Sendeanlage eine Grenzwert-Ausschöpfung lieferte, die gerade einmal bei 0,01 Prozent lag.