2,2 Mio.

Haushalte sollen bis Ende 2024 von der Telekom mit schnellem Internet versorgt werden

97 %

der Haushalte hatten 2021 Zugang zu mindestens 50 Mbit/s

10 Mrd. €

Investitionsvolumen des Förderprogramms „Breitbandausbau"

2025

Zieljahr der Bundesregierung für flächendeckendes schnelles Internet

Vectoring & Supervectoring

Die Vectoring-Technologie ermöglicht höhere Übertragungsgeschwindigkeiten auf Kupferleitungen, während Supervectoring noch höhere Bandbreiten erlaubt.

Glasfaser im Fokus

Ein größerer Fokus als auf den DSL-Ausbau wird heutzutage auf den Glasfaser-Aufbau gesetzt. Glasfaserleitungen ermöglichen eine noch schnellere und zuverlässigere Verbindung. Mehr im Artikel zum Glasfaser-Ausbau.

Wie steht es um den DSL-Ausbau in Deutschland?

Zu Beginn des Jahres 2021 gab die Telekom bekannt, dass sie bis Ende 2024 mehr als 2,2 Millionen Haushalte in Deutschland mit schnellem Internet versorgen will. Um dieses Ziel zu erreichen, plant das Unternehmen den Ausbau von Glasfaser- und VDSL-Leitungen sowie den Einsatz von Vectoring- und Supervectoring-Technologien.

Die Vectoring-Technologie ermöglicht dabei höhere Übertragungsgeschwindigkeiten auf Kupferleitungen (DSL: Digital Subscriber Line), während Supervectoring noch höhere Bandbreiten auf demselben Kupfernetz erreicht.

Auch andere Anbieter wie Vodafone, 1&1 und O2 sind am DSL-Ausbau in Deutschland beteiligt und haben eigene Ausbaupläne. Die Telekom hat aufgrund ihres hohen Marktanteils und der vorhandenen Infrastruktur jedoch einen maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des DSL-Netzes.

Bundesweites Ziel: Bis 2025 flächendeckend schnelles Internet mit einer Bandbreite von mindestens 50 Mbit/s.

Ist der DSL-Ausbau in ganz Deutschland gleich weit?

Trotz des Infrastrukturausbaus bleibt schnelles Internet in Deutschland ungleich verteilt. Ländliche Regionen sind besonders häufig von schlechter Anbindung betroffen. Die Bundesregierung hat daher das Ziel ausgegeben, bis 2025 flächendeckend mindestens 50 Mbit/s bereitzustellen.

Dafür hat sie das Förderprogramm „Breitbandausbau" ins Leben gerufen, das bis zu 10 Milliarden Euro bereitstellt. Die Telekom nimmt an diesem Programm teil und hat angekündigt, mehr als 30.000 unterversorgte Gebiete anzubinden.

Parallel verlagert sich der Investitionsschwerpunkt vom DSL-Ausbau auf Glasfaser (FTTH/FTTB: Fibre to the Home/Building). Glasfaserleitungen bieten höhere Geschwindigkeiten und eine zuverlässigere Verbindung. Die wichtigsten Informationen dazu finden Sie im Artikel zum Glasfaser-Ausbau.

DSL-Ausbau mit der Telekom-Karte einsehen

Die interaktive Karte der Telekom zeigt den aktuellen DSL-Ausbaustand in Deutschland und gibt Auskunft über verfügbare Geschwindigkeiten an einem bestimmten Standort.

Die Karte ist kostenlos zugänglich und wird regelmäßig aktualisiert — eine nützliche Orientierungshilfe, bevor Sie einen Internetanbieter wählen.

Telekom DSL-Ausbau Karte

Interaktive Karte mit verfügbaren Geschwindigkeiten je Standort

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Was sind die Unterschiede im DSL-Ausbau?

Laut Daten der Bundesnetzagentur hatten 2021 rund 97 % der Haushalte in Deutschland Zugang zu Internetverbindungen mit mindestens 50 Mbit/s. Regionen mit unzureichender Versorgung gibt es aber weiterhin.

Ballungsgebiete wie Berlin, Hamburg, München und Frankfurt am Main sind in der Regel gut versorgt. In ländlichen Gebieten setzen Anbieter stärker auf LTE und 5G als Alternative zum leitungsgebundenen DSL.

DSL-Ausbau: Unterschiede nach Bundesland

Der Ausbaustand unterscheidet sich je nach Bundesland. Die folgende Übersicht zeigt den Stand für ausgewählte Länder:

DSL-Ausbau: Unterschiede in Bezug auf die Bundesländer
Bundesland Stand des DSL-Ausbaus
Bayern  
Baden-Württemberg  
Nordrhein-Westfalen Im Jahr 2021 hatten etwa 97,9 % der Haushalte Zugang zu schnellem Internet.
Niedersachsen  
Brandenburg Selbiges gilt für Brandenburg.

Was ist DSL eigentlich genau?

DSL (Digital Subscriber Line) überträgt Daten über herkömmliche Kupfer-Telefonleitungen. Mit einem DSL-Anschluss teilt die Leitung den verfügbaren Frequenzbereich auf: Ein Teil dient dem Telefonieren, der andere der Datenübertragung.

Breitband bezeichnet die Geschwindigkeit einer Internetverbindung, nicht eine bestimmte Technologie. DSL gilt in Deutschland als Breitband-Technologie, sobald es eine Mindestübertragungsrate von 16 Mbit/s erreicht — DSL und Breitband sind also nicht dasselbe, überschneiden sich aber häufig.

DSL als Breitband: Ab einer Übertragungsgeschwindigkeit von 16 Mbit/s zählt ein DSL-Anschluss in Deutschland als Breitbandverbindung.

Häufig gestellte Fragen zum DSL-Ausbau

Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, bis 2025 flächendeckend schnelles Internet mit einer Bandbreite von mindestens 50 Mbit/s bereitzustellen. Auch die Telekom plant, bis Ende 2024 mehr als 2,2 Millionen Haushalte mit schnellem Internet zu versorgen.

DSL ist eine Technologie, die eine Internetverbindung über die herkömmlichen Kupfer-Telefonleitungen bereitstellt. Breitband ist hingegen ein Begriff, der die Geschwindigkeit einer Internetverbindung beschreibt. In Deutschland wird DSL in der Regel als Breitband-Technologie bezeichnet, wenn es eine Mindestübertragungsrate von 16 Mbit/s erreicht.

Die Telekom stellt eine kostenlose interaktive Karte bereit, die den aktuellen DSL-Ausbau in Deutschland anzeigt und Auskunft über verfügbare Geschwindigkeiten an einem bestimmten Standort gibt. Sie ist unter t-map.telekom.de erreichbar und wird regelmäßig aktualisiert.

Neben der Telekom sind auch Vodafone, 1&1 und O2 am DSL-Ausbau in Deutschland beteiligt und haben eigene Ausbaupläne. Aufgrund ihres hohen Marktanteils und der vorhandenen Infrastruktur hat die Telekom jedoch einen maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des DSL-Netzes.