Blauer Telefonhörer
Blauer Telefonhörer

SPAREN SIE BEI IHRER RECHNUNG

Bezahlen Sie zu viel für Handy & DSL? Unsere DSL-Ratgeber finden für Sie den passenden Tarif zum besten Preis - Montag bis Freitag von 8:00 bis 19:00 Uhr.

SPAREN SIE BEI IHRER RECHNUNG

Bezahlen Sie zu viel für Handy & DSL? Unsere DSL-Ratgeber finden für Sie den passenden Tarif zum besten Preis - Montag bis Freitag von 8:00 bis 19:00 Uhr.

Breitband-Internet: Ausbau in Deutschland

Dass der Ausbau des Breitbandnetzes in Deutschland weiter auf Hochtouren läuft, zeigt ein Beispiel aus dem sächsischen Vogtland. Dort werden mehrere Gemeinden Ende kommenden Monats an das Netz von Kabel Deutschland angeschlossen.


Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s im sächsischen Vogtland

Das High Speed Internet mit Bandbreiten von bis zu 100 Mbit je Sekunde wird dann unter anderem in Plauen, Markneukirchen, Klingenthal, Bad Elster, Falkenstein, Adorf und Ellefeld zur Verfügung stehen. Die entsprechenden Modernisierungsarbeiten sind inzwischen bereits angelaufen. Die Anwohner in dieser Region müssen während des Netzausbaus bis Ende kommenden Monats jedoch mit Unterbrechungen beim Empfang von Radio und TV rechnen. Denn bei diesen Arbeiten werden auch die Verstärker ausgetauscht.

Fernseher und Videorekorder müssen neu programmiert werden

In diesem Zusammenhang müssen die Bewohner auch danach wieder Fernseher und Videorekorder neu einstellen, sofern sie die Fernsehsender analog empfangen. Denn durch die Arbeiten im sächsischen Vogtland ändert sich die Senderbelegung. Wer jedoch die Fernsehsender digital empfängt, für den ändert sich nichts.

Technisch noch höhere Bandbreiten möglich

Nach der Aktualisierung des Breitbandnetzes in dieser Region können Kunden auch hier auf bis zu 100 Mbit je Sekunde im Downstream zurückgreifen. Zudem sind bis zu 6 Mbit/s im Upstream zum Senden von Daten möglich. Rein technisch wären sogar noch weit schnellere Verbindungen des Internets möglich. Allerdings gibt es hierfür keine Nachfrage in Deutschland. Überwiegend werden heutzutage von den meisten Kunden maximal 32 Mbit/s genutzt. 

Tuningen ist schnellste Internet-Gemeinde in Baden-Württemberg

Der Ort Tuningen im Schwarzwald ist nun die schnellste Gemeinde in Sachen Internet im ganzen Bundesland Baden-Württemberg. Dafür sorgt ein neues Glasfasernetz in der Gemeinde im Schwarzwald-Baar-Kreis.

Kabel Deutschland und Unitymedia: Breitband-Internet Ausbau geht voran

Unitymedia und Kabel Deutschland berichten nun über zahlreiche weitere Haushalte, die von den beiden Kabelnetzbetreibern an das Breitband Internet angeschlossen worden sind. Für insgesamt über eine viertel Million zusätzlicher Haushalte stehen nun Bandbreiten von bis zu 150 Mbit/s zur Verfügung. Wie die beiden Kabelnetzbetreiber informierten, verfügen diese Haushalte über den Übertragungsstandard EuroDOCSIS 3.0, um das Breitband-Internet nutzen zu können. Diese über 250.000 Haushalte, die das schnelle Internetvergnügen in Anspruch nehmen können, liegen dabei in Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen.

Mehr als 220.000 Haushalte von Kabel Deutschland erhalten Breitband Internet

Seit dem 10. Oktober dieses Jahres bereits konnte Kabel Deutschland nach eigenen Angaben gut 227.000 Haushalte an das schnelle Netz anschließen. Nach den Informationen des größten deutschen Kabelnetzbetreibers verfügen diese Kunden jetzt über Bandbreiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde. Dabei handelte es sich um Städte und Gemeinden in Bayern, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen wie Speyer oder Garmisch-Partenkirchen, die von Kabel Deutschland künftig versorgt werden. Wie der größte deutsche Netzbetreiber weiterhin informierte, konnte die Anzahl der Haushalte insgesamt in Deutschland mit dem schnellen Breitband Internet des Unternehmens auf 10,7 Millionen erhöht werden.

Unitymedia versorgt 38.000 weitere Haushalte

Dagegen sind es bei Unitymedia weitere 38.000 Haushalte in Nordrhein-Westfalen und Hessen, die nun das schnelle Internet nutzen können. Bei diesem Betreiber surfen die Kunden sogar mit bis zu 150 MBit in der Sekunde. Unitymedia machte keine Angaben darüber, wie viele Haushalte in Deutschland nun insgesamt bei dem Anbieter das Breitband Internet nutzen.

Regierung will Ausbau des Breitband-Internets schneller voranbringen

Der Ausbau des Breitband-Internets soll in Deutschland nach dem Willen der Regierungskoalition schneller vorangebracht werden. Dabei soll es keine Rücksicht auf die Deutsche Telekom geben.

Der Beschluss und die Ziele der Regierungsparteien

Dies wurde nun aus einem Beschluss der Koalition bekannt. Die Wirtschaftswoche zitierte nämlich entsprechend aus dem Abschlussbericht der Arbeitsgemeinschaft „Ländliche Räume“, der noch nicht offiziell vorgestellt wurde. Hierbei kümmern sich die Regierungsparteien um die Umsetzung des DSL-Ausbauplans in Deutschland. Dieser sieht vor, dass schon in zwei Jahren 75 Prozent aller Haushalte eine optimale Internetanbindung vorfinden, 2018 sollen es 100 Prozent sein.

Millionenverluste bei der Deutschen Telekom einkalkuliert

Allerdings läuft der Breitband-Internet-Ausbau hierzulande schleppender als gewünscht. Aus diesem Grunde greifen CDU, CSU und FDP demnach nun zu harten Schritten – auf Kosten der Telekom. Denn sämtliche Kommunikationsanbieter sollen in der Zukunft wesentlich geringere Mieten für das Nutzen des Telekom-Netzes bezahlen. Darüber hinaus muss ihnen Zugang zu sämtlichen Kabelverzweigern und Schaltverteilern gewährt werden. Dies könnte ersten Einschätzungen zufolge zu Verlusten in dreistelliger Millionenhöhe bei der Telekom führen.

Regierung: Keine Politik für einzelne Unternehmen

Erstmals würde sich die Regierung damit in die Geschäfte der Telekom einmischen und dem einstigen Monopolisten sogar schaden. Denn die Telekom wäre dem Beschluss zufolge dazu gezwungen, die eigenen Netze zu einem niedrigeren Preis an die Konkurrenz zu vermieten. Die Regierung argumentiert hierbei, dass keine Politik für einzelne Unternehmen wie die Telekom gemacht werde, sondern dass etwas getan werden müsse, um die Ziele in Sachen Breitband-Ausbau zu erreichen.

Schnelles Internet in Timmendorfer Strand wird ausgebaut

In der Gemeinde Timmendorfer Strand wird das schnelle Internet ausgebaut. Die Deutsche Telekom wird auch den Ortsteil Niendorf an das Breitbandnetz anschließen. VDSL-Anschlüsse für 800 Haushalte: Dies bedeutet dass gut 800 Kunden in Timmendorfer Strand ab dem 2. Quartal des kommenden Jahres Anschluss zu den VDSL-Anschlüssen haben. Damit sind in dieser Urlaubsregion ebenfalls Bandbreiten von bis zu 50 Mbit je Sekunde möglich. Neben dem schnellen Surfen im Internet kann auch das TV-Produkt Entertain der Telekom genutzt werden.

Kabel Deutschland: Highspeed-Internet für Nordhausen

Bewohner von Nordhausen in Thüringen dürfen sich ab dem Oktober 2012 über schnelles Internet über das TV-Kabel freuen. Denn Kabel Deutschland modernisiert aktuelle das Kabelnetz in Nordhausen und bietet künftig schnelleres Internet an. Kabelnetz in Nordhausen wird modernisiert: Künftig werden die Nordhäuser aus verschiedenen Internetgeschwindigkeiten wählen können. So können Internetanschlüsse mit bis zu 32 Mbit pro Sekunde genauso ausgewählt werden, wie welche mit sogar bis zu 100 Mbit in der Sekunde. Mit den derzeitigen Arbeiten am Kabelnetz in Nordhausen ändert sich dadurch ab dem 3. September auch die Programmbelegung des analogen TVs in diesem Teil Thüringens. Zudem kann es ab diesem Tag bis zum 7. September zu kurzzeitigen Unterbrechungen des Programms kommen, da die Verstärker gewechselt werden. Nach Abschluss der Arbeiten finden sich das hr-Fernsehen nicht mehr auf Kanal K03, sondern auf Kanal K22, während der KiKA und DMAX von Kanal K02 auf Kanal K21 rutschen.

Rückkanal notwendig für Datenübertragung

Um die neuen Internetangebote in Nordhausen an den Start zu bringen, modernisiert Kabel Deutschland das Kabelnetz. Denn lediglich ein Rückkanal erlaubt es, dass Signale und Daten über das TV-Kabel zurückgesendet werden. Die neuen interaktiven Dienste werden unter anderem den Frequenzbereich der Kanäle K02 bis K04 belegen. Aus diesem Grunde werden die darauf befindlichen TV-Programme auf andere Kanäle ausweichen müssen. Mit den hohen Bandbreiten ist es den Bewohnern und Kabel Deutschland Kunden von Nordhausen in der Zukunft möglich, schnelle Übertragungszeiten genauso nutzen zu können wie eine gute Bildqualität – selbst wenn die ganze Familie zur gleichen Zeit online unterwegs ist.

Kanalbelegung nach der Umstellung

Die Kanäle von K02 bis K04 werden nach der Umstellung für die Breitbanddienste genutzt.

Schnelles Internet in Offingen und Schnuttenbach

Auch im Gewerbegebiet Offingen sowie im Ortsteil Schnuttenbach zieht nun das schnelle Internet ein. Die entsprechenden Arbeiten zum Verlegen von über zweieinhalb Kilometern neuer Glasfaser- und Kupferkabel haben jetzt begonnen. M-net und LEW Telnet bauen Breitbandnetz aus: Dies teilte LEW TelNet mit, die das Breitbandnetz zusammen mit M-net umsetzen. Bereits Anfang des kommenden Jahres sollen die Bewohner und Firmen in dieser schwäbischen Gemeinde das schnelle Internet nutzen können. Mit dem Einsatz der Glasfaserkabel sind dann Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s möglich, wie die beiden Firmen weiterhin erklärten. Wenn die Arbeiten beendet sind, dann verfügt die komplette Verwaltungsgemeinschaft Offingen über das schnelle Internet.  

Förderung des Freistaates ermöglicht Ausbau

An den Investitionen beteiligt sich neben den Unternehmen auch der Markt Offingen. Zudem fördert der Freistaat Bayern das Vorhaben durch das Programm zum Ausbau der Breitbandversorgung im ländlichen Raum. Allerdings konnten keine konkreten Zahlen in Erfahrung gebracht werden, wie teuer das Gesamtprojekt in der schwäbischen Gemeinde ist. Die zweieinhalb Kilometer Glasfaser werden für 340 Privathaushalte und 50 Gewerbetreibende verlegt.

53 Gemeinden der Region erhalten schnelles Internet

Dieses Beispiel aus Offingen zeigt den Fortschritt des Netzausbaus in der Region im schwäbischen Bayern. Denn nach Angaben der LEW TelNet ist das Unternehmen derzeit dabei, insgesamt 53 Kommunen in der Region mit dem schnellen Internet auszustatten, wovon sogar schon 38 an das Breitbandnetz angeschlossen worden sind. Die restlichen Projekte sollen bis Anfang des kommenden Jahres abgeschlossen sein. Während andernorts über den schleppenden Ausbau des schnellen Internets geklagt wird, zeigt dieses Beispiel aus dem süddeutschen Raum das Gegenteil in Sachen Zukunft des Internets auf.

Wengerohr sucht Breitband-Versorger

Im Industrie- und Gewerbegebiet Wengerohr in Rheinland-Pfalz ist ein schnelles Internet bislang noch nicht vorhanden. Aktuell wird für den Wittlicher Stadtteil ein Betreiber gesucht, um auch an dieser Stelle in der Zukunft mit High Speed Internet versorgt zu sein. Breitband Anbieter gesucht: Wie die Zeitung Trierischer Volksfreund vermeldet, will sich die Stadt Wittlich dafür sogar ordentlich mit einem Zuschuss beteiligen. Demnach sollen die Stadtväter geschätzt bis zu 300.000 Euro für den Ausbau des schnellen Netzes investieren wollen. Allerdings scheint der Wille nach dem schnellen Internet nicht ganz einfach zu sein. Weder Internet per Funk, noch eine Lösung per Internet über Kabel sind aktuell möglich. Das Problem ist dabei vor allem, dass bei der Errichtung des Industriegebietes kein Mensch an das Internet dachte, heute erweist sich dies als Standortnachteil.

Deutsche Telekom winkte bereits ab

Dabei hat die Stadt riesige Planungen zur Erweiterung, um noch mehr Firmen im Gewerbe- und Industriegebiet Wengerohr anzusiedeln. Dabei muss aber auf zeitgemäß schnelles Internet verzichtet werden, da die Hauptvermittlungsstelle der Telekom ein Stück weit weg ist und die Verbindungen per Kupferkabel und Verzweigstellen bis ins Gewerbegebiet den heutigen Ansprüchen nicht mehr genügen. Von der Deutschen Telekom selbst hat sich die Stadt nach eigenen Angaben bereits einen Korb eingefangen, da das Vorhaben nicht lohnenswert sei.

Stadt lehnte eigenen Ausbau des Glasfasernetzes ab

Nun sollte der Stadtrat entscheiden, ob die Stadt selbst vielleicht ein Glasfasernetz für rund 400.000 Euro baut und danach vermietet. Doch die Stadtvertreter entschieden sich für die Alternative, doch einen Anbieter zu suchen, der finanziell durch Wittlich unterstützt wird. Der sogenannte verlorene Zuschuss soll demnach zwischen 200.000 und 300.000 Euro betragen. Diese Investition soll durch Aufschläge bei zukünftigen Verkäufen von Firmengrundstücken wieder herein geholt werden. Allerdings ist momentan noch unklar, ob sich überhaupt ein Betreiber an den Ausbau des schnellen Internets im Gewerbegebiet Wengerohr machen wird. Dies wird das Ergebnis der Ausschreibung zeigen.

Unser Fazit:

Es wird sicher nicht ganz so einfach werden einen Anbieter zu finden sein, der den Ausbau des Glasfasernetz trägt. Scheinbar wurde wieder einmal zu spät an die Zukunft gedacht, dadurch könnte ein solche Standort sehr schnell verschwinden. Auch wenn zur zeit keine Alternative via LTE oder Kabel verfügbar ist, sollte man den Ausbau in dieser Richtung genau beobachten.

Aktualisiert am