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LTE in der Schweiz noch in diesem Jahr in zwölf Städten

Nachdem wir unlängst darüber berichtet hatten, wie es mit LTE aktuell in Deutschland aussieht, wollen wir am heutigen Tage einen Blick ins Nachbarland Schweiz werfen. Denn der dortige Provider Swisscom hat nun interessante Neuigkeiten in Sachen LTE in der Alpenrepublik bekanntgegeben.


LTE-Pilotprojekt in der Schweiz sehr gut verlaufen

Wie das Unternehmen nun berichtete, lief ein erster Test in Sachen LTE in der Schweiz sehr gut. Von Anfang Dezember des vorigen Jahres bis nach Ostern in diesem Jahr haben demnach durchschnittlich gut 210 Kunden in der Woche LTE mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit je Sekunde in den Tourismusregionen genutzt, in denen LTE getestet wurde. Erfolgreicher Test in den Regionen:

  • Davos
  • Leukerbad
  • St. Moritz
  • Saas Fee
  • Gstaad
  • Grindelwald
  • Montana

Dabei gaben 97 Prozent der 4G-Pilotkunden an, dass sie die vierte Mobilfunkgeneration weiterempfehlen würden. Das Pilotprojekt wird nun fortgesetzt, in dem Zürich und Bern teilweise erschlossen werden. Swisscom-Kunden können dann LTE für 19 Schweizer Franken in der Woche oder 60 Franken im Monat den vierten Mobilfunkstandard testen.

1,5 Milliarden Franken für Netzausbau in der Schweiz

In den kommenden fünf Jahren will die Swisscom nach eigenen Angaben gut 1,5 Milliarden Franken dafür investieren, um das Mobilfunknetz auszubauen. Der Großteil hierfür soll dabei in den LTE-Ausbau fließen. Schon Ende dieses Jahres soll es Long Term Evolution in zwölf Städten in der Schweiz geben.

Geplanter LTE Ausbau für folgende Städte:

  • Zürich (Juli 2012)
  • Bern (Juli 2012)
  • Genf
  • Basel
  • Luzern
  • Lugano
  • Lausanne
  • Fribourg
  • Sion
  • Zug

LTE: Orange gibt in der Schweiz Gas

Der Mobilfunkprovider Orange will noch im Jahr 2012 in der Schweiz Pilotversuche in Sachen LTE an den Start bringen. Bereits ab 2013 soll der vierte Mobilfunkstandard in mehreren Städten eingeführt werden.

Die Planungen von LTE bei Orange im Detail

Wie der Provider informierte, sollen im ersten Schritt noch in diesem Jahr in ausgewählten Orange Centern in unterschiedlichen Städten Kunden die Möglichkeit haben, LTE zu testen. Anfang des kommenden Jahres dann erfolgen demnach die ersten Test von Schweizer Kunden in den eigenen vier Wänden. Im Laufe des Jahres 2013 soll es LTE dann in bis zu sechs Städten geben.

Swisscom und Sunrise bereits weiter mit den Planungen

Nachdem zuvor schon Swisscom und Sunrise in der Schweiz das Heft in Sachen der vierten Mobilfunkgeneration in die Hand genommen haben, zieht nun also auch der letzte der großen Schweizer Provider nach. Die Swisscom hat in unserem Nachbarland bereits Ende des vorigen Jahres die ersten Pilotversuche in Tourismusorten an den Start gebracht. Welche Orte bereits am Start sind lesen sie hier: LTE in der Schweiz noch in diesem Jahr in zwölf Städten.

Bis Ende 2012 werden LTE-Antennen in zwölf Städten aufgestellt, 2013 soll der flächendeckende Ausbau beginnen. Bei Sunrise starten die ersten Pilotversuche im Herbst dieses Jahres. Auch hier beginnt der großflächige LTE-Ausbau im kommenden Jahr bereits. Die Schweiz wird also aller Voraussicht nach bereits im kommenden Jahr sehr gut mit LTE versorgt sein.

Telekom investiert 4 Milliarden Dollar in LTE-Ausbau in den USA

Die Deutsche Telekom wird in den LTE-Netzausbau von T-Mobile USA vier Milliarden US-Dollar investieren. Dabei setzt das Unternehmen auf die europäischen Experten von Nokia Siemens Networks und Ericsson.

LTE-Netz bereits 2013 komplett funktionstüchtig

Den aktuellen Angaben zufolge liefern die beiden europäischen Firmen die Ausrüstung für das Netzwerk. Zum Teil wird T-Mobile USA dafür Funkfrequenzen benutzen, die von AT&T überlassen worden sind. Die Übernahme durch AT&T war am Widerstand des US-Justizministeriums im vorigen Jahr gescheitert. Nach dem gescheiterten Deal gab es eine Ausgleichszahlung von drei Milliarden Dollar, die die Telekom nun unter anderem in den LTE-Ausbau in den USA investiert. Das neue Netz in den Vereinigten Staaten soll 2013 bereits komplett funktionstüchtig sein und drei Viertel der 25 größten Städte in den USA abdecken. Laut Ericsson wird LTE dabei an 37.000 Funkzellen installiert. T-Mobile USA verlor 1,65 Millionen Vertragskunden in 2011 Die Deutsche Telekom kaufte die heutige US-Tochter vor zehn Jahren für 28,5 Milliarden US-Dollar. Nach einigen verlustreichen Jahren wurde der Verkauf von T-Mobile USA beschlossen. Im März des Vorjahres wurde der Kauf der US-Tochter durch AT&T für 39 Milliarden US-Dollar verkündet, allerdings stimmte das US-Justizministerium, das in den Vereinigten Staaten für Kartellfragen zuständig ist, dem Deal nicht zu. Im vorigen Jahr verlor T-Mobile USA insgesamt 1,65 Millionen Vertragskunden. Das Unternehmen ist der einzige Provider in den USA, der das iPhone von Apple nicht anbietet.

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