Displaybruch beim Smartphone
Überall griffbereit und jederzeit im Einsatz — was vor ein paar Jahren das einfache Handy war, ist inzwischen für viele das Smartphone oder der Tablet-PC. Dank immer besserer Netzqualität und höherer Bandbreiten (GSM, 3G, LTE) erleichtern sie heute die mobile Kommunikation: schnell auf dem Heimweg E-Mails lesen oder Freunden einen Geburtstagsgruß schicken.
Doch ein Rempler in der Bahn, und schon liegt das Gerät auf dem Boden. Dabei kommt es immer häufiger zu Sturzschäden oder dem sogenannten Displaybruch (Bruch oder Riss des Bildschirms). Ist der erste Schreck überwunden, steigen Wut und Ärger — denn eine Reparatur ist meist sehr kostspielig oder sogar nicht mehr möglich. Denken Sie daher vorher an die Risiken und verpassen Sie Ihrer Hardware einen Rundum-Schutz.
Displayschutzfolie
Einfach auf das gereinigte Display aufkleben. Schützt vor Kratzern und Staubablagerungen und steigert den Wiederverkaufswert. Die Bedienung des Smartphones wird dadurch nicht beeinflusst.
Smartphonehülle / Hard-Case
Verhindert Sturzschäden und abgeplatzte Ecken. Hard-Cases aus Kunststoff umschließen das Gerät passgenau — Leder gilt als sehr robust, Silikon schützt vor Staub und Schmutz.
1. Tipp - Displayschutzfolien
Je größer das Display eines mobilen Gerätes ist, desto anfälliger ist es. Zum einen kann sich mehr Staub und Schmutz auf der Oberfläche ablagern, zum anderen sind Displays meist randlos. Viele greifen beim ersten Fingerabdruck zum nächsten Tuch — ohne zu prüfen, ob es für das Display geeignet ist.
Wer unschöne Kratzer und Staubablagerungen vermeiden will, sollte sich eine Displayschutzfolie kaufen. Diese lässt sich recht einfach auf das gereinigte Display aufkleben. Ein großer Vorteil ist neben dem Schutz des Displays auch der gesteigerte Wiederverkaufswert.
Hinweis: Durch das Aufbringen einer Displayschutzfolie wird die Bedienung des Smartphones nicht beeinflusst.
2. Tipp - Smartphonehüllen
Sturzschäden und abgeplatzte Ecken lassen sich durch die Benutzung einer Smartphonehülle wirksam verhindern. Die Auswahl ist dabei nicht immer einfach, denn neben unterschiedlichen Materialien gibt es auch verschiedene Ansprüche (z. B. Design oder Funktionalität) an die Hülle.
Während eine Smartphonehülle aus Leder als sehr robust gilt, schützt eine einfache Silikonhülle hauptsächlich vor Staub und Schmutz. Taschen oder Hüllen schützen die Hardware jedoch meist nicht rundum, etwa bei seitlicher Öffnung. Hier kommen die sogenannten Smartphone-Hard-Cases ins Spiel: Sie sind aus Kunststoff und umschließen das Smartphone passgenau.
Wer viel Wert auf das Design legt, findet im Handel eine große Auswahl — von klassischen Varianten bis zu Modellen mit eigenem Foto- oder Grafikdruck.
3. Tipp - Smartphone-Versicherung
Ein weiterer Schutz für Ihr Smartphone oder Ihren Tablet-PC ist eine Geräteschutzversicherung. Neben großen Versicherungsgesellschaften haben sich auch kleinere Anbieter auf mobile Geräte spezialisiert. Oftmals wird ein solches Angebot direkt mit dem Abschluss eines Mobilfunkvertrags kombiniert.
Einige Anbieter haben eine Schutzversicherung bereits fest in ihren Tarifen verankert. Gerade bei hochwertigen Geräten empfiehlt auch die Deutsche Telekom als Netzbetreiber den Abschluss einer Handy-Versicherung. Diese deckt zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung die folgenden Schadensarten ab:
| Abgedeckter Schaden | Beschreibung |
|---|---|
| Sturzschaden | Schäden durch Fallen oder Stürze des Geräts. |
| Displaybruch | Bruch oder Riss des Bildschirms. |
| Wasserschaden | Schäden durch Flüssigkeitseintritt. |
| Diebstahl | Verlust durch Diebstahl des Geräts. |
Für die Versicherung wird — ähnlich wie bei der KFZ- oder Hausratversicherung — ein monatlicher Betrag fällig. Die Mindestvertragslaufzeit (Mindestlaufzeit des Vertrags) beträgt meistens 24 Monate, wie man das von DSL- und Mobilfunk-Tarifen kennt. Manche Anbieter sind jedoch monatlich kündbar.
Neukaufbeteiligung: Braucht die Versicherung während der Versicherungsdauer für keinen Schaden aufzukommen, wird ein Teil der monatlichen Beträge für den Neukauf ausgezahlt.
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Welchen Schutz Sie wählen, liegt natürlich bei Ihnen. Es lohnt sich jedoch, die verschiedenen Möglichkeiten zu kombinieren: Ein guter Zustand eines gebrauchten Gerätes erhöht den Wiederverkaufswert spürbar — und Sie haben schlicht länger etwas von Ihrem Smartphone oder Tablet-PC.